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BERLIN

 

18.02.2009

18.02.2009 | Berlin (dpa)

Turm-Sanierung der Berliner Gedächtniskirche gesichert

Die Sanierung des vom Verfall bedrohten Turms der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist finanziell gesichert. Die Gesamtkosten von rund vier Millionen Euro werden gemeinsam vom Land Berlin, dem Bund, der Kirchengemeinde, Stiftungen und vielen privaten Spendern aufgebracht, teilte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPDF) am Mittwoch mit. Die Instandsetzung des maroden Turms soll nach Angaben der Küsterin Antje Leutholt im September beginnen und rund eineinhalb Jahre dauern.

 

Das Landesdenkmalamt Berlin, die Deutsche Klassenlotterie und das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes stellen jeweils ca. eine Million Euro zur Verfügung. Eine weitere Million werden die Kirchengemeinde und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz durch ihre noch laufenden Spendenaktionen beitragen können. Junge Reyer bezeichnete die Gedächtniskirche als «eine Ikone der Nachkriegsarchitektur, auf der ganzen Welt berühmt als Symbol für den Neuanfang in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg».

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem heutigen Breitscheidplatz wurde 1891-1895 zu Ehren Kaiser Wilhelm I. errichtet und in Anwesenheit seines Enkels, Kaiser Wilhelm II., eingeweiht. Teile der Turmfassade der Kriegsruine haben sich im Laufe der Jahre gelockert und könnten herabfallen. Um den Turm vor dem drohenden Zerfall zu retten, müssen die gesamte Naturstein-Fassade und das frei liegende Mauerwerk überarbeitet und wasserabweisend instand gesetzt werden.

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