BERLIN
25.01.2010 | Berlin
Polizei sucht nach schwerem Überfall auf Beamten mit Videobildern nach Tätern

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem Räuber, der am 3. Januar offenbar zwei Männer überfallen hat. Eines seiner Opfer, ein Polizeibeamter außer Dienst, trug bei dem versuchten Raub gegen 4 Uhr 20 in der Residenzstraße lebensgefährliche Verletzungen davon und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden.
Inzwischen konnte eine weitere versuchte Raubtat ermittelt werden, die sich kurz vor dem Überfall auf den Polizisten ereignet hatte und zunächst vom Opfer nicht angezeigt wurde. Aufgrund der übereinstimmenden Täterbeschreibung und der zeitlichen sowie örtlichen Nähe zum versuchten Tötungsdelikt wird derzeit davon ausgegangen, dass beide Taten durch denselben Täter begangen wurden. Auch im kürzlich bekannt gewordenen Fall drohte der Täter seinem Opfer mit einem Messer. Bei dieser Tat erlangte der Unbekannte ebenfalls keine Beute, da das Opfer kein Bargeld mit sich führte.

Die Auswertung verschiedener Videoaufzeichnungen aus der Umgebung des Tatortes führte zur Feststellung einer Person, bei der es sich um den gesuchten Täter handeln dürfte. Die Aufnahme entstand unmittelbar vor dem Überfall auf den Polizeibeamten in Tatortnähe. Die abgebildete Person entspricht der vorliegenden Täterbeschreibung und wurde durch das weitere Raubopfer auch als Täter wiedererkannt.
Die Kriminalpolizei fragt:
- Wer kennt die abgebildete Person?
- Wer kann Hinweise zu dessen Identität machen?
Hinweise nehmen die 5. Mordkommission beim Landeskriminalamt in der Keithstraße in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 502 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.




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