BERLIN

25.02.2010 | Pressemitteilung KKH-Allianz
Krankenpfleger fehlen in Berlin am häufigsten im Job
KKH-Allianz Daten: Berlin ist bundesweit Spitzenreiter bei Krankschreibungen
Berlin, 24. Februar 2010
Sie sorgen sich oft mühevoll Tag und Nacht in den Krankenhäusern um Patienten - die Krankenpfleger. Doch dieses soziale Engagement belastet offenbar die Gesundheit. Laut KKH-Allianz Daten sind Krankenpfleger in Berlin am häufigsten selbst krank geschrieben. Sie blieben zusammen mit den Konditoren und Süßwarenherstellern an durchschnittlich 41 Tagen ihrem Job fern. Einen ähnlich hohen Trend verzeichnen auch Rechtsvollstrecker mit 40 Fehltagen, gefolgt von Raumreinigern, Mitarbeitern von Call-Centern und Kranführern mit 36 Tagen Fehlzeit im Jahr. Am wenigsten von Krankheit betroffen sind in Berlin Schornsteinfeger und Tierzüchter. Sie fehlten durchschnittlich lediglich an zwei Tagen im Jahr, knapp gefolgt von den Geisteswissenschaftlern mit drei Krankheitstagen sowie Uhrmachern, Chemikern und Seelsorgern mit vier Tagen Fehlzeit im Jahr. Wissen schützt vor Krankheit nicht. Die Ärzte in Berlin blieben aufgrund von Krankheit an durchschnittlich 17 Tagen ihrem Arbeitsplatz fern.

Berlin ist insgesamt bei den Krankschreibungen bundesweiter Spitzenreiter. In der Hauptstadt hüteten Arbeitnehmer durchschnittlich an 20,2 Tagen das Krankenbett. In Brandenburg waren es 18,8 Tage. Am seltensten waren die Baden-Württemberger mit 13,0 Krankentagen arbeitsunfähig.
Interessant ist auch der statistische Vergleich von Frau zu Mann. Demnach schrieben Ärzte Frauen in Berlin an 22 Tagen im Jahr krank – Männer fehlten hingegen an 18 Tagen. Besonders gesund ist in Berlin die Altersgruppe der 26- bis 35-Jährigen. Hier fehlten Frauen und Männer im Durchschnitt an nur 13 Tagen im Jahr. Auffällig ist die Altersgruppe der über 55-Jährigen. Dort blieben Arbeitnehmer an 30 Tagen ihrem Arbeitsplatz fern.
Hauptursache für Krankmeldungen in der Bundeshauptstadt waren im Jahr 2009 Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenschmerzen mit 23 Prozent. Es folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 17 Prozent sowie psychische Störungen und Verhaltensstörungen mit 15 Prozent.


Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten.
Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Rund 4.400 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch im Folgerating bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherung. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.




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