BERLIN

21.05.2010 | Berlin
Fenster des Gedenkens für Opfer der Mauer
Auf dem früheren Berliner Todesstreifen in der Bernauer Straße wird heute der erste Abschnitt der künftigen Mauer-Erinnerungslandschaft eröffnet. Unter freiem Himmel werden in einem Fenster des Gedenkens Fotos von Mauer-Opfern gezeigt.
Die tonnenschwere Konstruktion aus rostigem Stahl ist eines der zentralen Elemente des Gedenkareals mit authentischen Spuren der deutschen Teilung.
Zur Eröffnung haben sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) angesagt. Die nachgeborenen Generationen müssten für Unrecht und menschliches Leid sensibilisiert werden, sagte Neumann. «Sie sollen verstehen, dass Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich sind.»

Die Bernauer Straße galt als Symbol der deutschen Teilung. Die Mauer verlief genau an der östlichen Häuserfront der Straße. Die bewohnten Häuser gehörten zum Osten, der Bürgersteig zum Westen. In die Erweiterung der Mauer-Gedenkstätte werden auf einer Fläche von mehr als 4 Hektar laut Senat 28 Millionen Euro investiert. Bis 2012 soll die Erinnerungslandschaft fertig sein.
Quelle: dpa
Mauergedenkstätte:
www.stiftung-berliner-mauer.de




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