BERLIN

03.08.2010 | Berlin
Weltwirtschaftskrise bringt neue Feuerwehrautos
Die Berliner Feuerwehr profitiert von der Weltwirtschaftskrise und erneuert als Einzige im gesamten Bund in großem Umfang ihren Fuhrpark. Für 22,6 Millionen Euro wurden 115 neue Fahrzeuge angeschafft.
Für 22,6 Millionen Euro hat die Berliner Feuerwehr ihren Fuhrpark modernisiert. Das Geld stammt hauptsächlich aus dem «Konjunkturpaket 2», das der Bund nach der Weltwirtschaftskrise verabschiedet hat. Insgesamt 115 Fahrzeuge konnten damit angeschafft werden, gab der Leiter der Berliner Feuerwehr, Wilfried Gräfling, am Dienstag vor dem Brandenburger Tor bekannt. Dort präsentierte er zusammen mit dem Staatssekretär für Inneres, Ulrich Freise, einige neue Fahrzeuge, die sich auch schon im Einsatz befinden.
Durch die Neuanschaffungen konnten etwa 10 Prozent des gesamten Fuhrparks, der etwa 1000 Fahrzeuge umfasst, erneuert werden. So erklärte Gräfling, dass jetzt endlich ein 40 Jahre alter Feuerwehrkran ausgemustert werden könne. Er soll gegen einen 850000 Euro teuren Kran ersetzt werden.

«Seit den 70er Jahren ist das die größte Neuanschaffungswelle in der Geschichte der Berliner Feuerwehr», sagte Gräfling freudig. Das hat die Berliner Feuerwehr dem 14 Milliarden Euro umfassenden «Konjunkturpaket 2» zu verdanken, das der Bund im vergangenen Jahr verabschiedete. Davon erhielt das Land Berlin rund 474 Millionen Euro. Der Senat steuerte dazu noch einmal 158 Millionen Euro bei, was ein Gesamtvolumen für Berlin von 632 Millionen Euro bedeutete. Hiervon erhielt die Berliner Feuerwehr rund 22,6 Millionen Euro zur «umweltgerechten Erneuerung des Fuhrparks».
Diese Bedingung sah Staatssekretär Freise erfüllt, indem er erklärte, dass die neuen Fahrzeuge durchschnittlich etwa 25 Prozent weniger Schadstoffe ausstoßen als die alten Modelle. Durch ihr «Umweltkonzept» profitiere die Berliner Feuerwehr als einzige im Bund in so großem Umfang vom «Konjunkturpaket 2», sagte Wilfried Gräfling.
Quelle: dpa
Berliner Feuerwehr: www.berliner-feuerwehr.de






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