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BERLIN

 

21.08.2010 | Hannover/Düsseldorf

Heiße Bewerbungsphase um Grand-Prix-Finale 

Das Bewerbungsverfahren um den Eurovision Song Contest 2011 geht in die heiße Phase: Mit Düsseldorf und Hannover haben am Freitag zwei Außenseiter ihre Anwartschaft öffentlich verkündet.

Hannover, die Heimatstadt von Grand-Prix-Siegerin Lena Meyer-Landrut, bewarb sich gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und der Deutschen Messe um die Austragung des Wettbewerbs, wie Stadtsprecher Andreas Möser sagte. Die Bewerbungsfrist endete demnach am Freitag, der verantwortliche Norddeutsche Rundfunk will die Entscheidung im Spätsommer bekanntgeben. Das Finale des Contests ist für den 14. Mai 2011 terminiert, Lena will ihren Titel dabei verteidigen.

Nach dem Sieg von Lena Ende Mai dieses Jahres hatten sich verschiedene Städte für den Wettbewerb ins Gespräch gebracht, darunter auch Berlin, Hamburg, Köln und Gelsenkirchen. Vom NDR gab es am Freitag keine Angabe darüber, welche Städte sich offiziell beworben haben.

Die meisten Chancen werden Berlin und Hamburg eingeräumt.
Für Berlin spricht, dass der Wettbewerb meist in der Hauptstadt des jeweiligen Landes organisiert wird. Außerdem kann Berlin als internationale Party-Metropole punkten. Hamburg wiederum ist der Sitz des NDR und außerdem seit Jahren Austragungsort der offiziellen deutschen Grand-Prix-Party.

Der NDR wolle die Entscheidung in Abstimmung mit der ARD und der Europäischen Rundfunkunion nach zahlreichen inhaltlichen und logistischen Gesichtspunkten treffen, erklärte eine NDR-Sprecherin. Zum Beispiel sei entscheidend, welche fernsehtaugliche Halle in den jeweiligen Bewerberstädten zu welchen Kosten verfügbar sei und wie die Verkehrs- und Hotelinfrastruktur insgesamt aussehe. Nach diesen Kriterien werde die inhaltlich sinnvollste und finanziell günstigste Lösung erarbeitet.

www.eurovision.de

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