BERLIN

22.09.2010 | Berlin
Wowereit sucht Bürgernähe: Tour durch die Bezirke
Mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl 2011 gehen die Berliner SPD und ihr Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit in die Offensive. Wowereit startete im März eine Tour durch alle zwölf Berliner Bezirke.
Der Hintergrund sind die desaströsen Ergebnisse bei der Europa- und der Bundestagswahl 2009 und schwindenden Sympathiewerten für Wowereit. Daher wird jetzt verstärkt der Kontakt zu den Bürgern gesucht. Auf der Fraktionsklausur im Januar war dazu beschlossen worden, dass die SPD ihre Politik wieder verstärkt stärker im Dialog mit den Bürgern entwickeln will. «Wir werden zuhören und offen sein für Anregungen», hieß es dazu. Wowereit begann seine Tour in Mitte und setzte diese heute in Spandau fort. Bei seiner Tour durch die Bezirke will er die Sorgen und Wünsche der Bürger aufnehmen.

Start der Tour: Mitte
Zum Auftakt traf sich der Regierende Bürgermeister an der Hedwig-Dohm-Oberschule mit Schülern und Lehrern. Er hat sich dort über die Umsetzung der Schulstrukturreform informiert, die im nächsten Schuljahr beginnt. Die Europaschule gehört zu den künftigen Sekundarschulen, die Haupt-, Real- und Gesamtschulen als einzige Schulform neben dem Gymnasium ablösen. Daran hat sich ein Kiezrundgang um den Leopoldplatz und die Müllerstraße angeschlossen. Dort suchte Wowereit das Gespräch mit Unternehmern, Anwohnern und Vertretern von Initiativen in der Drogenprävention und der Nachbarschaftshilfe.
Bei anschließenden Besuchen des Türkisch-Deutschen Zentrums und der Volkshochschule ging es um das Thema Integration. Das gehört zu den Schwerpunktthemen des Senats bis zur Wahl. Gespräche mit Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) und ehrenamtlich engagierten Bürgern rundeten das ganztägige Programm ab.




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