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BERLIN

 

11.10.2010 | Berlin

Berlin darf Zahlungen an S-Bahn stärker kürzen

Macht die S-Bahn Probleme, darf der Senat seine Überweisung an das Unternehmen stärker kürzen als bisher. Das gilt, wenn die Bahntochter nicht genug Züge auf die Schiene bringt, aber auch bei Qualitätsmängeln und wenn die Züge nicht sauber genug sind. So sieht es der neue Verkehrsvertrag vor, den Senat und Unternehmen nach mehr als einem Jahr S-Bahn-Krise am Montag unterzeichnet haben.

Darin sichert das Unternehmen zu, mindestens 1124 Wagen einzusetzen - aktuell sind nach S-Bahn-Angaben im täglichen Berufsverkehr 832 unterwegs. Wann die Zielvorgabe erreicht wird, kann das Unternehmen nicht sagen. Laut Vertrag müssen sogar 1150 Wagen auf die Schiene, wenn eines Tages auch der neue Flughafen in Schönefeld angefahren wird.

In diesem Jahr behält das Land voraussichtlich 45 Millionen Euro der ursprünglich vereinbarten 236,4 Millionen Euro der S-Bahn ein. Bislang durfte das Land bis zu fünf Prozent des sogenannten Bestellerentgeltes einbehalten, wenn es Qualitätsmängel gibt. Rückwirkend zum 1. Januar wird die Grenze nun auf 16 Prozent angehoben. Darüber hinaus behält das Land Geld ein für jeden bestellten Zug, der nicht fährt.

Ursache des Engpasses bei der S-Bahn waren Probleme mit Rädern und Achsen, versäumte Wartungen und Missmanagement. Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sagte: «Kürzungen sind kein Selbstzweck.» Sie sieht sie eher als Druckmittel, damit die S-Bahn schnell wieder die volle Leistung bringt. «Dafür werden wir gern so bald wie möglich wieder den vollen Preis zahlen.»

Quelle: dpa

www.s-bahn-berlin.de

07.10.2010 | Berlin

für Winter gut gerüstet!

Die Berliner S-Bahn sieht sich für den Verkehr im kommenden Winter gut gerüstet. Gegen ein Versagen von Fahrmotoren, den Hauptgrund für Zugausfälle in den vergangenen Wintermonaten, seien Vorkehrungen getroffen worden, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. Flugschnee habe zu Kurzschlüssen beim Antrieb geführt. Verbesserte Isolierungen und Abdeckungen sollen dies verhindern. 150 Motoren seien überholt worden, 90 andere lägen als Reserve für einen Austausch in den Werkstätten. Die Wintervorbereitungen an Weichen und Signalen sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hatte am Montag vor einem neuen S-Bahn-Chaos im Winter gewarnt.

Quelle: dpa

Und falls es doch wieder zum Winterchaos bei der S-Bahn kommt...

Unsere Tipps, wie Sie auch ohne S-Bahn zum Ziel kommen:

CITYPendler
Auf der deutschlandweiten und kostenfrei nutzbaren Pendlerplattform www.citypendler.de können Interessierte ab dem 9. Juni 2008 innerstädtische und Umland-Fahrgemeinschaften bilden. Das Öko-Startup bietet im alltäglichen Kurzstrecken-Verkehr eine Alternative, die Geldbeutel und Umwelt schont.

www.citypendler.de

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Car-Sharing mit Green Wheels
Die Entscheidung für Carsharing beinhaltet finanziell und ökologisch weniger negative Konsequenzen als etwa der Kauf eines eigenen Autos. Wenn Sie Ihren Alltag zu Fuß, mit Bus, Bahn oder Fahrrad bewältigen und nur gelegentlich auf ein Auto zugreifen möchten, dann sollten Sie Carsharing als ergänzende, preisgünstige und umweltbewußte Mobilitätsform nutzen.

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