BERLIN
18.03.2009

18.03.2009 | Berlin (dpa)
Currywurst Museum hat Zuhause gefunden - Eröffnung am 15. August
Das Deutsche Currywurst Museum hat eine Heimstatt gefunden. Nach gut drei Jahren Immobiliensuche wird das ungewöhnliche Ausstellungsprojekt in der Schützenstraße 70, in der Nähe vom Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte, unterkommen. "Die Räume sind genial für unsere Zwecke, genial für die wunderbaren Exponate", sagte Martin Löwer, zukünftiger Kurator des Museums bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Die Eröffnung soll am 15. August sein.
In dem Museum sollen "sämtliche Dimensionen der Currywurst" gezeigt werden, umschrieb die designierte Leiterin des Museums, Birgit Breloh, vage das Ausstellungskonzept. Erhoffte 350 000 Besucher jährlich sollen durch Themenräume zur Wurst, zur geheimnisumwobenen Soße und zur Erfinderin der Berliner Curry-Soße, Herta Heuwer, geführt werden. Im Eingangsbereich darf der Besucher laut Löwer "Budenzauber" in einer begehbaren Imbissbude erleben. Finanziert wird das fünf Millionen Euro teure Projekt von 20 Privatpersonen, davon die Hälfte aus Berlin.
Die Realisierung des Museums hatte sich in den vergangenen drei Jahren immer wieder verzögert. Laut den Projektleitern sei es schwierig gewesen, eine große Ausstellungshalle zu finden, welche sich auch für eine Vollgastronomie eigne. Die Betreiber planen, im Museum ein Restaurant zu eröffnen, in dem sämtliche bekannte Currywurst-Varianten serviert werden.





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