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BERLIN

 

14.01.2011 | Berlin

Juwelier-Überfall: Täter stammen aus Rockerszene

Bei den zwei festgenommenen Räubern des Juwelier-Überfalls am Donnerstag handelt es sich um Angehörige aus dem Rockermilieu. Ein unbekannter dritter Täter ist weiterhin auf der Flucht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, stammen die 21 und 24 Jahre alten Männer aus dem Umfeld der «Hells Angels», bei dem Jüngeren soll es sich um einen Intensivtäter handeln. Damit bestätigte die Polizei einen Bericht der «Berliner Zeitung» (Wochenendausgabe). Am Donnerstagabend durchsuchte die Polizei das Clubhaus der Rocker in der Residenzstraße und die Wohnungen der festgenommenen Männer. Beweismittel wurden sichergestellt. Es waren 150 Beamte im Einsatz.

Bei dem Überfall in der Müllerstraße war am Donnerstag der 24- jährige Räuber bei der Verfolgung angeschossen worden. Kurze Zeit später fasste die Polizei seinen 21 Jahre alten Komplizen. Das maskierte Trio hatte die Vitrinen des Schmuckgeschäftes mit Hämmern zerstört und daraus den Schmuck geraubt. Zum Wert der Beute machte die Polizei keine Angaben. Ebenso blieb offen, ob Teile davon sichergestellt wurden. Am Freitag wird entschieden, ob die zwei festgenommenen Räuber einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: dpa
13.01.2011 | Berlin

Juwelier-Überfall: Dritter Räuber auf der Flucht

Nach einem Überfall auf einen Juwelier am Donnerstag in Berlin-Wedding ist der dritte Täter weiterhin auf der Flucht. Das teilte die Polizei mit. Einer der Räuber war am Mittag bei der Verfolgung angeschossen worden. Er erlitt eine Schussverletzung am Bein, schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Ein zweiter Tatverdächtiger wurde später in der Nähe gefasst.

Am Vormittag hatten drei maskierte Täter einen Juwelier in der Müllerstraße überfallen, die Vitrinen mit Hämmern zerstört und daraus den Schmuck geraubt. Anschließend konnten sie fliehen. Später entdeckte eine Polizeistreife den leeren Wagen in der Swinemünder Straße und sah, wie die Räuber in Richtung des Güterbahnhofgeländes an der Brunnenstraße rannten.

Bei der anschließenden Verfolgung wurde der 24-jährige Täter von einem Beamten mit einer Schusswaffe verletzt und anschließend festgenommen. Er wird stationär behandelt.

Der zweite 21 Jahre alte Räuber wurde später in der Nähe gefasst, wo er sich hinter einem Bauwagen versteckt hatte. Der dritte Täter ist weiter auf der Flucht. Angaben zur Höhe der Beute wurden nicht gemacht. Das Landeskriminalamt ermittelt sowohl wegen des Schusswaffengebrauchs als auch wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes.

Quelle: dpa

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