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BERLIN

 

06.02.2011 | Berlin/Potsdam

Neben Avus-Sanierung auch Bahnsperrung möglich

Auf einer der viel befahrendsten Pendlerstrecke zwischen Berlin und Potsdam könnte es nicht nur durch die Sanierung der Stadtautobahn Avus (A115) zum Verkehrschaos kommen. Die Bahn prüft derzeit eine teilweise Vollsperrung der parallel verlaufenden Fernbahnstrecke, um die Sanierungszeit auf dem Abschnitt zwischen Berlin-Charlottenburg und -Wannsee zu verkürzen. Die Regionalzüge würden dann umgeleitet. Das geht aus einer Antwort von Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Abgeordneten Susanne Melior hervor. Ein Bahnsprecher wollte sich noch nicht zu den Plänen äußern. Die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. Am 8. März sollen Details bekannt gegeben werden.

Die Bauarbeiten auf der Bahnstrecke haben bereits im Jahr 2009 begonnen. Sie sollen bis 2015 dauern, wenn jeweils nur an einem Gleis gearbeitet wird. Werden die Gleise in beide Richtungen gesperrt und die Züge umgeleitet, könnte schneller gearbeitet werden. Die S-Bahn müsste dann den Verkehr stemmen.

Auf der Avus ist ab dem Frühjahr die Erneuerung des 8,7 Kilometer langen Abschnitts zwischen Dreieck Funkturm und der Auffahrt Spanische Allee geplant. Dafür werden rund zweieinhalb Jahre benötigt. Täglich wird die Avus auf dieser Strecke von durchschnittlich rund 91 000 Kraftfahrzeugen und etwa 4500 Schwerlastern befahren.

Quelle: dpa

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