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  • Streit um "Bombodrom"

BERLIN

 

26.03.2009

26.03.2009 | Berlin (dpa)

Streit um «Bombodrom»: Grosses Interesse bei Prozessbeginn vor dem Oberverwaltungsgericht

Unter großem öffentlichen Interesse hat am Donnerstag in Berlin ein neuer, mit Spannung erwarteter Prozess um das «Bombodrom» in Nordbrandenburg begonnen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt über eine Klage des Bundesverteidigungsministeriums.

Die Bundeswehr will auf dem riesigen Gelände in der Nähe von Rheinsberg Übungsbomben abwerfen und Tiefflüge trainieren. In mehreren Gerichtsentscheiden wurde der Ausbau zum deutschlandweit größten Luft-Boden-Schießplatz bereits untersagt. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt es seit fast 17 Jahren erbitterten Widerstand gegen die Pläne.

Gerichtspräsident Jürgen Klipp kündigte an, dass eine Entscheidung für Freitagmittag angestrebt sei. Mehr als 200 Zuschauer füllten den Gerichtssaal bis zum letzten Platz. Zahlreiche angereiste Mitglieder von Bürgerinitiativen mussten draußen warten.

Foto (dpa Archivbild): Gesperrter Zufahrtsweg zum "Bombodrom" Gelände in der Kyritz-Ruppiner Heide 

 

 

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