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BERLIN

 

Menschenkette entlang der Uferbahn
von S-Grünau bis Endhaltestelle Alt-Schmöckwitz


Samstag, 9. April 2011 von 15.00 bis 15.30 Uhr

Tram 68
Video Fotos

Nachdem die Bevölkerung bisherige Versuche abgewehrt hat, die Straßenbahnlinie 68 zwischen Grünau und Schmöckwitz einzustellen, unternimmt die BVG gerade einen neuen Versuch. Die vorgetragenen Argumente aind auf den ersten Blick einleuchtend: Dieser Streckenabschnitt sei zu wenig ausgelastet und der Unterhalt zu teuer. Daher plant die BVG, hier Busse verkehren zu lassen. Doch das bringt neue Probleme für die Anwohner und die vielen Gäste mit sich. Sie haben die Erfahrung mit dem Busverkehr auf dieser Strecke, wenn die Straßenbahn wegen Bauarbeiten nicht fahren konnte. Sie weigern sich, bisherige Notlösungen künftig als Dauerlösung zu akzeptieren, und fordern:

 

Die Uferbahn muss weiterfahr'n !!!

 

... weil sie als ein umweltfreundliches Verkehrsmittel durch ein Landschaftsschutzgebiet fährt: die schönste Straßenbahnstrecke Berlins, eine echte Touristenatttraktion!

... weil sie - auf eigenem Gleiskörper fahrend - nicht staugefährdet ist und insbesondere im Berufsverkehr und an den Sommerwochenenden zur Verkehrsentlastung auf dem Adlergestelll beiträgt;

 

... weil Busse mit anderer Linienführung als die STraßenbahn verkehren müssen und für viele Nutzer nur mit unzumutbar weiten Wegen erreichbar sind;

 

... weil viele Schüler täglich auf die Straßenbahn angewiesen sind und ihnen nicht weitere Umsteige- und Wartezeiten am Bahnhof Grünau zugemutet werden sollen;

... weil die Uferbahn die Fahrgäste direkt zu einem der schönsten Ausflugsgebiete Berlins bringt: zum Strandbad Grünau und den Badestellen am Langen See, zu den zahlreichen dort gelegenen Sportclubs - weitabgelegen von Bushaltestellen;

 

... weil es vernünftig ist, dass der Nahverkehrsplan des Berliner Abgeordnetenhauses dem Schienenverkehr Vorrang einräumt und auch auf die angemessene Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern wert legt;

 

... weil die Umstellung auf den Busbetrieb - wenn alle Kosten einberechnet sind wie Rückbau der Gleisanlagen und Wiederaufforderung - auch nicht billiger wird.


www.uferbahn.de

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