• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Berlin
  • Gasometer

BERLIN

 

01.04.2009

01.04.2009 | Berlin (dpa)

Hoch hinaus auf den Gasometer: Geführte Touren im Industriedenkmal

Der Schöneberger Gasometer wird vom 10. April an zur Aussichtsplattform. Das rund 80 Meter hohe Industriedenkmal aus dem Jahr 1910 lässt sich dann mit geschulten Begleitern über 456 Stufen bis zum obersten Stahlgitter erklimmen. Von dort lockt ein 360-Grad-Panorama über Berlin. Die Tickets für die einstündige Tour sind jedoch nicht ganz billig: Eine Führung kostet rund 30 Euro, heißt es auf der Internetseite des Veranstalters "climb BERLIN".

Wer so hoch hinaus will, muss vorher mit einen Alkoholtest rechnen und eine Sicherheitserklärung unterschreiben. Kinder dürfen erst ab 12 Jahren und nur in Begleitung Erwachsener mit hinauf. Ohne wetterfeste Kleidung und feste Schuhe haben Besucher schlechte Chancen bei der Besteigung.

 

Berlin-Reporter Toni Schmitt war für uns in Schöneberg. Fotos von seiner Führung gibt's hier...

Hoch hinaus auf den Gasometer
Fotos

Auch andere Städte haben aus ihren Gasometern schon Besucher-Attraktionen gemacht - in Oberhausen wurde der Rundbau im einstigen Industriegebiet zur gefragten Ausstellungshalle. Der denkmalgeschützte Berliner Gasometer ist das Wahrzeichen des Schöneberger Kiezes "Rote Insel". Erst 1995 ging der zylinderförmige Behälter, der das Gas speicherte, außer Betrieb und wurde abgebaut. Stehen blieb die filigrane und markante Stahlfachwerk-Hülle, die einst Architekt Alfred Messel entwarf. Mit einem Durchmesser von 61 Metern war der Gasometer zu seiner Bauzeit einer der drei größten in Europa. Zukünftig soll er in Berlin das Herz des Europäischen Energieforums (EUREF) werden.

Ein symbolischer Spatenstich markierte Anfang Dezember den Start für die Bauarbeiten. Rund um den Gasometer soll - so die EUREF-Planung - in den kommenden Jahren für 500 Millionen Euro ein umweltfreundliches Büroviertel aus sanierten Altbauten und neuen Gebäuden entstehen. Auch eine private Hochschule für Energiefragen ist geplant. Dort sollen bisher getrennt voneinander arbeitende Fachrichtungen für fossile und erneuerbare Energiequellen zusammengebracht werden.

Zur Zeit ist die Fassade des Gasometers zu einer großen Werbetafel geworden, die nachts leuchtet. Damit soll die Sanierung des Gasometers bezahlt werden. Gegen die zusätzliche Beleuchtung, die noch mehrere Jahre andauern soll, gibt es Protest von Anwohnern.

 

 

Infos und Tickets für die geführten Touren von climb BERLIN gibt's hier... »

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap