BERLIN
01.04.2009

01.04.2009 | Berlin (dpa)
Klimaprognose für Berlin:
Bis 2050 rund 2,5 Grad wärmer
Nach einer neuen Studie für die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird die durchschnittliche Temperatur in der Hauptstadt bis 2010 um 2,5 Grad Celsius steigen. Grund dafür sei der weltweite Klimawandel. Die Erwärmung habe deutlich trockenere und heiße Sommer sowie mildere Winter mit heftigen Regenfällen zur Folge, heißt es in der Untersuchung des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung.
Stehende Hitze in der Innenstadt, Wassermangel und erschwerte Bedingungen für die Landwirtschaft im Umland gehören zu den Problemen, die der Klimawandel in der Region mit sich bringen kann. Berlin müsse sich rechtzeitig darauf einstellen, sagte Maria Krautzberger, Staatssekretärin für Stadtentwicklung am Mittwoch.

Möglich ist zum Beispiel eine weitere Dämmung von Gebäuden und ökologisches Bauen. Auch die Verbindung von Grün- und Freiflächen zur besseren Durchlüftung kann helfen.
Die Berliner SPD bezeichnete die Klimaprognose als Alarmsignal. Der Klimawandel werde schneller und deutlicher ausfallen als bisher gedacht. Berlin brauche deshalb einen Stadtentwicklungsplan Klima. Die Hauptstadt müsse beim Energiesparen und bei der Nutzung von Biomasse besser werden.
Der weltweite Klimawandel wird durch den Kohlendioxid-Ausstoß der Industrie- und Schwellenländer mitverursacht. Der Wassermangel als Folge der Erderwärmung gilt als eines der großen Probleme und Konfliktursachen der Zukunft.




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