BERLIN


10.05.2011 | Berlin
Mieter in Berlin kündigen seltener
Immer weniger Mieter in Berlin kündigen nach Branchenangaben von sich aus die Wohnung und ziehen um. Der Anteil sank im vergangenen Jahr auf 8,2 Prozent, wie der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) am Dienstag mitteilte. Im Jahr 2002, als dies erstmals erfasst wurde, waren es noch 9,4 Prozent gewesen. Das bedeute inzwischen rund 8000 Umzüge pro Jahr weniger, erläuterte Vorstand Maren Kern. «Wir werten die sinkende Fluktuation als Zeichen, dass sich die Menschen in ihren Kiezen wohlfühlen und mit ihren Wohnungen zufrieden sind.» Am wenigsten umzugsfreudig sind Mieter im Stadtteil Mitte mit einem Kündigungsanteil von 6,7 Prozent.
Am stärksten zurückgegangen ist der Anteil im Vergleich zu 2002 demnach in den alten Bezirken Friedrichshain (minus 3,3 Punkte auf 7,6 Prozent) und Prenzlauer Berg (minus 2,3 Punkte auf 8,1 Prozent). Auch in Marzahn und Hellersdorf sind Mieter inzwischen ortstreuer. Die Mitgliedsfirmen des BBU bewirtschaften 662 000 Wohnungen in Berlin und damit 40 Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes.
Quelle: dpa
Nützliche Kontakte für Mieter
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