• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Berlin
  • Berlin startet Bau der S21

BERLIN

 

06.06.2011 | Berlin

Berlin startet Bau der S21

Nicht alle Wege führen direkt zum Hauptbahnhof. In Zukunft soll die wichtigste Bahnstation der Hauptstadt aber deutlich besser undschneller als bisher und von allen Seiten gut zu erreichen sein.


Am Berliner Hauptbahnhof hat am Montag der Bau der S-Bahnlinie 21 mit einem symbolischen Spatenstich begonnen. Die Strecke bindet den Bahnhof sowohl nach Norden als auch nach Süden an das S-Bahn-Netz. Bisher können Reisende vom Hauptbahnhof nur  über den Ost-West-Ring mit der S-Bahn fahren. Auch mit der Tram soll man künftig besser zum Bahnhof kommen. In der Invalidenstraße an der S-Bahn Nordbahnhof begannen auch die Bauarbeiten zur Verlängerung der Straßenbahn.

«Der Hauptbahnhof wird damit auch zum innerstädtischen Verkehrsknoten», sagte die Berliner Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Fernreisende könnten nun in Berlin besser auf andere Verkehrsmittel umsteigen, ergänzte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann. «Es geht darum, eine große Auswahl zu schaffen.»

Der erste Bauabschnitt verbindet den Hauptbahnhof im Norden mit den S-Bahnstationen Wedding und Westhafen. 2017 sollen die ersten S-Bahnen auf der Strecke fahren. Erst im Jahr 2019 wird die Strecke nach Süden bis zum Potsdamer Platz verlängert. Die S-Bahn wird komplett unterirdisch verlaufen. Dafür müssen für beide Strecken unter anderem neue Tunnel gebaut werden, nach Süden auch unter die Spree durch.

Insgesamt liegen die Gesamtkosten für die neue S-Bahnlinie nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums bei rund 350 Millionen Euro. Der Bund und das Ministerium fördern die erste Baustufe. Der Ausbau der Tramlinie soll knapp 30 Millionen Euro betragen. Die Bauarbeiten für die Straßenbahn gehen noch bis 2015.

Die Grünen kritisierten den Straßenbahnausbau in einigen Punkten. In der Invalidenstraße wird die Fahrbahn künftig vierspurig sein. Die Tram bekommt allerdings keine eigene Trasse, sondern teilt sich die Spur mit den Autos. «Der Preis für die vierte Autospur ist das Schneckentempo der Straßenbahn, die keine eigene Trasse bekommen soll», sagte die verkehrspolitische Sprecherin, Claudia Hämmerling. Dadurch könnten mehr Autos im Stau stehen.

Quelle: dpa

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap