BERLIN

07.06.2011 | Potsdam
Autofahrer stirbt auf A 10 im Riesenstau
Bei einem Auffahrunfall im Stau auf dem südlichen Berliner Ring ist am Dienstag ein 22 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Fahrer eines polnischen Kleintransporters war nach Polizeiangaben am Schönefelder Kreuz (Dahme-Spreewald) offenbar ungebremst gegen einen stehenden Lastwagen geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lkw auf einen weiteren Laster geschoben. Für den eingeklemmten Autofahrer kam jede Hilfe zu spät. Der Schaden an den Fahrzeugen wurde auf mindestens 45 000 Euro geschätzt.
Der tödliche Unfall auf der Autobahn 10 ereignete sich mehrere Stunden nach einer Karambolage zweier Lkw bei dem einige Kilometer westlich gelegenen Ort Rangsdorf (Teltow-Fläming). Bei dem Zusammenprall gegen 04.00 Uhr war der 24 Jahre alte Unfallverursacher verletzt worden. Die Polizei sperrte daraufhin die Fahrbahn, was den morgendlichen Berufsverkehr in Richtung Westen zum Erliegen brachte.
Der 24-Jährige war zwischen Rangsdorf und Genshagen auf ein Lastwagengespann aufgefahren. Durch den Aufprall wurde der Anhänger von der Zugmaschine abgerissen, und ein beladener Kleintransporter stürzte auf die Straße. Der Unfall-Lastwagen kippte zur Seite. Aus allen Fahrzeugen lief Flüssigkeit aus. Gegen 10.15 Uhr kam es dann in dem Stau zu dem tödlichen Unfall.
Die A 10 in Richtung Potsdam war wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten bis 14.00 Uhr gesperrt. Da die Fahrzeuge über die A 13 und die A 113 umgeleitet wurden, kam es auch auf den Straßen rund um das Schönefelder Kreuz zu Staus.




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