BERLIN

07.06.2011 | Berlin
Berlin sucht neues Konzept gegen Hundehaufen
Berlin soll möglichst häufchenfrei werden. Um dieses lang gesteckte Ziel zu erreichen, hat das Amt für Umwelt und Natur im Bezirk Mitte Fachleute aus Wien und dem schweizerischen Luzern in die Hauptstadt eingeladen. «Beide Städte sind sehr erfolgreich im Kampf gegen Hundehaufen», sagte am Dienstag Christof Wüllner vom Projektbüro stadt&hund, das das Expertentreffen am Mittwoch (8. Juni) mitorganisiert hat.
Wien sei mit Beutelspendern und teils provokanten Plakataktionen erfolgreich gegen Hundehaufen vorgegangen. Außerdem seien sogenannte Waste-Watcher (deutsch: Müllbeauftragte) im Einsatz. Sie ermahnten Hundehalter, wenn diese die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht aufsammeln. Auch die Schweiz, wo die Fäkalienbeutel patentiert wurden, sei relativ häufchenfrei. Allein im Berliner Bezirk Mitte werden pro Jahr eine Million Hundekotbeutel zur Verfügung gestellt.
Quelle: dpa
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