BERLIN

09.06.2011 | Berlin
Tausende Schüler demonstrieren für bessere Bildung
Tausende Schüler, Eltern und Lehrer sind am Donnerstag in Berlin gemeinsam auf die Straße gegangen und haben mehr Geld für Bildung gefordert. Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 5000 Menschen zu der Protestaktion.
«Die Lehrkräfte brauchen bessere Arbeitsbedingungen», sagte die Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Sigrid Baumgardt. Außerdem forderten die Demonstranten, die mit Transparenten zum Brandenburger Tor zogen, kleinere Klassen sowie die Abschaffung des sogenannten Turbo-Abiturs nach zwölf Jahren.

Der Landesschülerausschuss beklagte, dass es an einigen Schulen noch kein kostenloses Mittagessen gebe. Manche Schüler könnten sich kein Mittagessen leisten. Die Schulen müssten daher mehr Geld bekommen.
Die Demonstration war bei der Senatsverwaltung für Bildung auf Kritik gestoßen, weil Schüler und Eltern vom Unterricht fehlten. Es war auch von disziplinarischen Konsequenzen die Rede. Die Grünen kritisierten diese Haltung.
In Hannover tagten am Donnerstag auch die Kultusminister der Bundesländer.
Quelle: dpa
Infos zur Demonstration: http://www.gew-berlin.de/22096.htm




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