DEUTSCHLAND/WELT

22.07.2011 | Potsdam/Neuruppin
Bis zu 50 Prozent Rabatt im Schlussverkauf
Richtige Grabbeltische sind im Einzelhandel eigentlich out. Um Saisontextilien jedoch loszuwerden, gibt es im Sommer und Winterlukrative Angebote. In der kommenden Woche ist es wieder soweit.
Die Sommersaison ist für den Handel so gut wie gelaufen. Deshalb heißt es jetzt wieder: Das Sortiment an leichter und luftiger Kleidung muss weg. Obwohl es seit Jahren den «Sommerschlussverkauf» nicht mehr gibt, locken Geschäfte Ende Juli, Anfang August weiter mit erheblichen Rabatten - «Schnäppchenjagd» für die Kunden ist angesagt.

Von der kommenden Woche an werde es Preisabschläge für Textilien und andere Artikel zwischen 30 bis 50 Prozent geben, sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Handelsverbandes, Günter Päts. In einigen Fällen könnte Ware sogar bis zu 70 Prozent reduziert sein.
«Wer zur Saison etwas mehr eingekauft hat, beginnt allerdings auch schon früher mit dem Schlussverkauf», meinte Päts. Die Händler wollen Hemden, kurze Hosen und T-Shirt sowie Sommerschuhe aus den Lagern bekommen. Bis Mitte August muss Platz geschaffen sein, denn die Herbstmode komme jetzt in die Geschäfte.
Das im Moment regnerische Wetter ist nicht optimal für die kleineren Geschäfte. «Bei Regen gehen die Kunden nicht nur in die Innenstädte zum Shoppen. Von Nässe profitieren natürlich auch die Einkaufszentren», meinte Päts.

Erfreulich ist allerdings für die Einzelhändler: Brandenburg ist ein beliebtes Urlaubsland. Wer hier die «schönste Zeit des Jahres» verbringt, der geht vor allem bei ausbleibender Sonne zum Einkaufen in die umliegenden Städte. Die Ferienzeit lässt aber auch manchen Einheimischen noch auf «Schnäppchenjagd» gehen, um die Urlaubsgarderobe zu ergänzen.
Mit dem bisherigen Saisonverlauf seien vor allem die kleineren Händler zufrieden, berichtete Päts. «Es wurde durchaus gut verkauft.» Nun hoffen die Händler durch den Schlussverkauf auf einen zusätzlichen Schub. Insgesamt hat sich die wirtschaftliche Situation im Einzelhandel nach Einschätzung Päts im Vergleich zum Vorjahr verbessert.




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