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  • Gondel-Unfall im Allgäu

DEUTSCHLAND/WELT

 

14.08.11 | Schwangau

Gondel-Unfall im Allgäu: Filmdreh war der Auslöser

 

Der Unglücks-Gleitschirmflug im bayerischen Allgäu stand im Zusammenhang mit Fernsehaufnahmen.

 

Der Gleitschirmpilot war im Tandemflug mit einem Reporter des Bayerischen Fernsehens unterwegs, wie eine Sprecherin der Bayerischen Rundfunks (BR) der Deutschen Presse-Agentur sagte. Es sei um Aufnahmen für eine Urlaubsserie gegangen. Eigentlich habe im Anschluss eine Kamerafrau in einem zweiten Tandemflug starten sollen.

 

Dazu kam es aber nicht mehr. Der 54-jährige Unglücks-Pilot blieb am Freitagmittag mit seinem Schirm im Tragseil der Tegelberg-Bahn nahe dem Schloss Neuschwanstein hängen und legte die Bahn lahm. Aus einer Gondel mussten 30 Insassen aus 70 Meter Höhe abgeseilt werden. In einer anderen Gondel waren 20 Menschen mehr als 18 Stunden in 100 Meter Höhe eingeschlossen, sie konnten erst am Samstagmorgen mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden. Alle blieben unverletzt.

 

Der Gleitschirmpilot und sein 35 Jahre alter Fluggast kamen mit leichten Verletzungen davon. Gegen den Piloten wird nach Polizeiangaben wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Quelle: dpa
Schwangau | 13.08.11

Gondel-Unfall im Allgäu - 20 Menschen gerettet

Nach einem Seilbahnunfall nahe dem Schloss Neuschwanstein im Allgäu sind alle 20 Menschen gerettet worden.

Die mehr als 18 Stunden in einer Gondel eingeschlossenen Touristen sowie der Gondelführer wurden am frühen Samstagmorgen mit einem Seil nach oben in einen Hubschrauber gezogen und in Sicherheit gebracht. Die Betroffenen, darunter auch fünf Kinder, wurden in einem Zelt medizinisch betreut sowie mit Essen, Getränken und Decken versorgt. Alle seien den Umständen entsprechend wohlauf, sagte ein Polizeisprecher. Am Freitagnachmittag hatte sich ein Gleitschirm in der Tegelbergbahn bei Schwangau verfangen und sie damit lahmgelegt.

 

Quelle: dpa

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