DEUTSCHLAND/WELT

01.09.2011 | Köln
Angeklagte im Fälscher-Prozess schweigen
Die angeblichen Meisterwerke sollen bis hin zum kleinsten Holzwurmloch gefälscht gewesen sein: In einem der spektakulärsten Kunstfälscherprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte müssen sich von heute an vier Angeklagte vor dem Kölner Landgericht verantworten. Zum Prozessauftakt hüllten sie sich in Schweigen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Quartett vor, bis zu 47 raffiniert gefälschte Werke in den internationalen Kunstmarkt geschleust zu haben. Damit sollen sie fast 16 Millionen Euro kassiert haben. Wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Urkundenfälschung drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.




Kommentare