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  • Sensation durch Lisicki

DEUTSCHLAND/WELT

 

17.04.2009

17.04.2009 |  Charleston (dpa)

Lisicki im Viertelfinale - Venus Williams besiegt

 

Sabine Lisicki hat mit ihrem Sieg über Venus Williams für ein wenig Glanz im deutschen Damentennis gesorgt. Die deutsche Fed-Cup-Spielerin besiegte die Weltranglisten-Fünfte beim WTA-Turnier in Charleston überraschend mit 6:4, 7:6 (7:5) und steht nun im Viertelfinale.

 

«Es ist ein großartiger Sieg über Venus Williams. Sie ist ein großer Champion. Ich kann es gar nicht fassen, dass ich gewonnen habe», sagte Lisicki nach ihrem Erfolg. Die 19 Jahre alte Berlinerin trifft nun in der Runde der letzten Acht auf die Russin Jelena Wesnina.

 

Die ehemalige Weltranglisten-Erste Williams aus USA führte im ersten Satz des Achtelfinales bereits mit 4:2, ehe Lisicki bei der mit einer Million Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung aufdrehte. Die Deutsche konnte ihr Level stetig steigern und verwandelte den dritten Matchball gegen die an Nummer zwei gesetzte Favoritin. «Mein Sieg über Lindsay Davenport bei meinem ersten Fed-Cup-Auftritt war ebenfalls ein dickes Ding. Aber hier Venus Williams zu schlagen ist fantastisch.»

 


 

16.04.2009 |  Monte Carlo (dpa)

Andreas Beck im Viertelfinale - Aus für Federer

Tennis-Nobody Andreas Beck ist beim Masters-Turnier in Monte Carlo völlig überraschend in das Viertelfinale eingezogen, ein Duell mit dem kriselnden Roger Federer zur Belohnung blieb ihm aber verwehrt.

Der Weltranglisten-Zweite aus der Schweiz musste nach einem 4:6, 5:7 im Duell mit seinem Landsmann, Freund und Doppelpartner Stanislas Wawrinka den Platz als Verlierer verlassen. Nur wenige Minuten zuvor hatte sich der 23 Jahre alte Qualifikant aus Stuttgart nach großem Kampf in 2:07 Stunden mit 3:6, 6:2, 7:5 gegen den Argentinier Juan Monaco durch gesetzt und das beste Turnier seiner Laufbahn mit dem Einzug in die Runde der letzten Acht gekrönt. Gegen Wawrinka kämpft Beck nun um das Halbfinale.

«Das kommt mir vor wie ein Traum. Ich kann es gar nicht fassen, dass ich bei einem Masters-Turnier im Viertelfinale stehe», sagte Beck nach seinem Achtelfinal-Coup bei der mit 2,75 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung. Der Weltranglisten-89. hatte zuvor schon durch Siege in der Qualifikation und die Erfolge gegen Nicolas Kiefer und den Franzosen Gilles Simon für Aufsehen gesorgt. «Jetzt will ich es einfach nur noch genießen, ich habe nichts mehr zu verlieren», sagte der 1,90 Meter große Linkshänder.

Im verregneten Fürstentum Monaco durften Beck und der 39 Plätze besser notierte Juan Monaco erst mit mehr als fünfstündiger Verspätung auf den Platz. Nach der Regenpause verschlief die DTB-Nachwuchshoffnung den Beginn der Partie und kam mit dem starken Wind nicht zurecht. Doch die Nachwuchshoffnung des Deutschen Tennis Bundes (DTB) gab nie auf, wurde aggressiver und setzte den Argentinier mehr und mehr unter Druck. Im dritten Satz holte Beck sogar einen 1:4-Rückstand auf. «Du musst immer daran glauben und darfst nie aufgeben», sagte Beck, nachdem er den ersten Matchball verwandelt und das letzte Spiel bei eigenem Aufschlag zu Null gewonnen hatte.

Große Probleme hatte dagegen der 13-malige Grand-Slam-Sieger Federer beim Start in die Sandplatz-Saison. «Ich bin nicht hierhergekommen und habe gedacht, dass ich alle schlagen kann», sagte der Schweizer. «Jetzt habe ich eine Woche, um hart zu trainieren. Ich weiß, wo ich noch Fortschritte machen kann.» Seit Oktober 2008 hat der einstige Branchenprimus kein Turnier mehr gewonnen.

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