DEUTSCHLAND/WELT

03.10.2011 | Bonn
Merkel: Einheit keine Selbstverständlichkeit
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat davor gewarnt, die Deutsche Einheit als Selbstverständlichkeit hinzunehmen. Es gelte, sie in einem vereinten, gemeinsamen Europa zu bewahren.
Das sagte Merkel am Montag am Rande des offiziellen Festaktes zum Tag der Deutschen Einheit im alten Plenarsaal in Bonn. Noch immer gebe es Unterschiede in den Lebenswirklichkeiten zwischen den alten und neuen Bundesländern. Diese müssten überwunden werden. «Wir sind weit vorangekommen, aber wir haben es noch nicht ganz geschafft.»
Nordrhein-Westfalen sei als Ausrichter der zentralen Einheitsfeier auch ein sehr symbolischer Gastgeber. Ohne die Hauptstadt Bonn über viele Jahre wäre dass Gemeinwesen der Bundesrepublik nicht so geworden, wie sie ist, sagte Merkel.
Der 21. Jahrestag der Wiedervereinigung bildete den Höhepunkt der seit Samstag andauernden Feierlichkeiten in Bonn, mit denen auch der 65. Geburtstag des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen begegangen wurde. Mehr als eine halbe Million Menschen nahmen an dem Fest teil.
Quelle: dpa

03.10.2011 | Bonn
Einheitsfeierlichkeiten mit Gottesdienst begonnen
Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben in Bonn die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen.
An dem Festgottesdienst in der evangelischen Kreuzkirche nahmen am Montag unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen auch Bundespräsident Christian Wulff, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) teil.
Der katholische Kölner Erzbischof Joachim Meisner mahnte am 21. Jahrestag, die Errungenschaft der Wiedervereinigung wachzuhalten. «Helfen wir besonders der jüngeren Generation im Hinblick auf unsere Vergangenheit mit Schlagbäumen und Mauern, die uns nun geschenkte Freiheit zu schützen, zu bewahren, zu vertiefen», sagte der Kardinal vor den rund 1000 Ehrengästen in der früheren Bundeshauptstadt.
In dem Gottesdienst predigten neben Meisner auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, und der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos Labardakis.
Anschließend war am Mittag ein Festakt im früheren Plenarsaal des Bundestags geplant. Die Festrede hält in diesem Jahr der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.
Die am Samstag im Umkreis von Bonn sowie in Offenbach festgenommenen mutmaßlichen Islamisten wurden wieder freigelassen. Es bestehe keine aktuelle Gefährdung für das Deutschlandfest, hieß es von der Polizei.
Quelle: dpa

03.10.2011 | Bonn
Tag der Deutschen Einheit - Zentrale Einheitsfeier in Bonn
Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Festakt wird heute in Bonn der 21. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung gefeiert.
An den beiden zentralen Veranstaltungen nehmen die Spitzen von Staat, Parteien und Gesellschaft teil, darunter Bundespräsident Christian Wulff und Kanzlerin Angela Merkel. Die Festrede im ehemaligen Plenarsaal des Bundestags hält in diesem Jahr kein Politiker, sondern der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.
In der einstigen Hauptstadt wird das Einheitsfest gemeinsam mit dem 65. Gründungstag Nordrhein-Westfalens bereits seit Samstag gefeiert. Hunderttausende Menschen drängten sich bisher auf der Festmeile, wo sich die 16 Bundesländer, Bundesbehörden, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt selbst präsentieren. Ausrichter ist jeweils das Land, das den Vorsitz im Bundesrat inne hat, derzeit Nordrhein-Westfalen.




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