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  • Biografie von Steve Jobs

DEUTSCHLAND/WELT

 

JOBS-BUCH   |   STEVE JOBS IST TOT   |   REAKTIONEN   |   JOBS' TECHNISCHE INNOVATIONEN   |   PORTRAIT

26.10.2011 | München

Jobs-Biografie erscheint mit großer Auflage

Die autorisierte Biografie von Apple-Gründer Steve Jobs erscheint an diesem Donnerstag mit einer hohen Auflage. 250 000 Exemplare des Buches sollen auf den Markt kommen, wie der Verlag C. Bertelsmann am Mittwoch in München mitteilte. Es ist nach Verlagsangaben die einzige von Jobs selbst initiierte Biografie. Im Frühjahr 2004 habe Jobs ihn angerufen und ihn gebeten, das Buch zu schreiben, sagt Autor Walter Isaacson.

Er hat für das Buch innerhalb von zwei Jahren mehr als 40 Gespräche mit dem am 5. Oktober verstorbenen Jobs geführt. Auf fast 700 Seiten zeichnet er ein Bild von ihm als schwieriges Genie mit einer komplexen Persönlichkeit - und gibt erstaunlich viele Details aus Jobs' Privatleben preis. «Dies ist ein Buch über das schwindelerregende Leben und die unglaublich intensive Persönlichkeit eines kreativen Unternehmers», schreibt Isaacson.

Quelle: dpa

Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers
von Walter Isaacson

 

Seiten: 704 (Gebundene Ausgabe)
ISBN: 978-3570101247
Verlag: C. Bertelsmann Verlag

 

www.randomhouse.de/cbertelsmann

 

Erscheinung: 27. Oktober 2011

 

Preis: 24,99 Euro

 

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Inhalt: Die Biografie des Jahres über einen der revolutionärsten Entwickler der Welt

Macintosh, iMac, iPod, iTunes, iPhone, iPad – Steve Jobs hat der digitalen Welt mit der Kultmarke Apple Ästhetik und Aura gegeben. Wo Bill Gates für solide Alltagsarbeit steht, ist der Mann aus San Francisco die Stilikone des IT-Zeitalters, ein begnadeter Vordenker, der kompromisslos seiner Idee folgt. Genial und selbstbewusst hat er trotz ökonomischer und persönlicher Krisen den Apfel mit Biss (Bite) zum Synonym für Innovation und Vision gemacht.

Doch wer ist dieser Meister der Inszenierung, was treibt ihn? Walter Isaacson gewann das Vertrauen des Apple-Chefs und konnte als erster Biograf während der langjährigen Recherchen auf seine uneingeschränkte Unterstützung ebenso bauen wie auf die seiner Familie, seiner Weggefährten und auch der Kontrahenten. Entstanden ist das Buch über Steve Jobs und sein Unternehmen – nicht nur für Apple-Fans.

Trauer um Steve Jobs
Fotos
23.10.2011 | New York

Biografie: Steve Jobs arbeitete an Apple-Fernseher

Apple-Gründer Steve Jobs hat vor seinem Tod an einem Fernsehgerät gearbeitet. «Er wird die einfachste Bedienung haben, die man sich vorstellen kann. Ich habe es schließlich geknackt», wird Jobs in der neuen Biografie laut einem Bericht der «Washington Post» vom Wochenende zitiert.

«Ich möchte ein integriertes Fernsehgerät entwickeln, das ganz einfach zu bedienen ist», erklärte Jobs seinem Biografen Walter Isaacson. Der Fernseher würde sich mit allen Geräten eines Nutzers sowie dem Online-Speicherdienst iCloud synchronisieren. Es bleibt unklar, wie weit Apple mit den Plänen vorangekommen ist und wann genau die Unterhaltung geführt wurde. Allerdings dürfte sie nicht allzu lange zurückliegen, denn iCloud wurde erst in diesem Jahr angekündigt und eingeführt.

Über einen Fernseher von Apple wird bereits seit Monaten spekuliert. Einige Analysten erwarten einen Marktstart mit mehreren Modellen in verschiedenen Bildschirmgrößen im kommenden Jahr. Andere sind skeptisch und argumentieren unter anderem, ein Fernseher passe nicht zu Apples Geschäftsmodell. Das Unternehmen hielt sich bisher bedeckt - wie üblich, wenn es um neue Produkte geht. Zugleich ist Apple auch bekannt dafür, vieles auszuprobieren, was schließlich doch nicht auf den Markt kommt.

Apple verkauft bereits seit 2007 eine kleine Box mit dem Namen Apple TV, die an den Fernseher angeschlossen wird. Über sie kann man Filme kaufen und leihen sowie Videos aus dem Internet laden oder seine Musik hören. Allerdings war das Gerät bisher nicht so erfolgreich wie etwa iPhone oder iPad, Steve Jobs selbst bezeichnete es stets als «Hobby». Dennoch baute Apple die Funktionen der Box immer weiter aus, zuletzt mit der Möglichkeit, sich Spiele von iPhone oder iPad auf dem großen Fernseher-Bildschirm anzeigen zu lassen.

Jobs und Apple hatten - zunächst mit dem iPod-Player und dann mit iPhone und iPad - die Musik- und Medienbranche umgekrempelt. Beim Fernsehen jedoch kam Jobs nicht so weit. Er konnte die amerikanische TV-Branche zwar überreden, Sendungen auch in Apples iTunes-Store zum Download anzubieten. Zu mehr waren die Fernsehsender jedoch nicht bereit, weil sie Angst hatten, ihr aktuelles werbefinanziertes Geschäftsmodell in Gefahr zu bringen.

Das Buch «Steve Jobs. Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers» erscheint am Montag in den USA, die deutsche Version folgt am Donnerstag. Die «Washington Post» besorgte sich ein Exemplar vorab.

Quelle: dpa

Bericht «Washington Post»... »

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