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  • Start in den Winterfahrplan

DEUTSCHLAND/WELT

 

11.12.2011 | Berlin

Start in den Winterfahrplan - Tickets teurer

Bahnkunden müssen ab sofort tiefer in die Tasche greifen. Mit dem Fahrplanwechsel in der Nacht zum Sonntag stiegen die Preise im Nahverkehr um durchschnittlich 2,7 Prozent. Im Fernverkehr - also bei ICE, Intercity und Eurocity - erhöhten sich die Ticketpreise sogar um 3,9 Prozent. Der Fahrplanwechsel verlief laut Bahn ohne Probleme: Es sei alles reibungslos gelaufen, teilte ein Bahnsprecher am Vormittag mit. «Wir sind gut in den dritten Advent gestartet.»

Auch für die Bahncard und für Reservierungen müssen viele Fahrgäste tiefer ins Portemonnaie greifen: In der 2. Klasse steigt der Preis für die Bahncard 25 von 57 auf 59 Euro; bei der Bahncard 50 werden statt 230 nun 240 Euro fällig. Sitzplatz-Reservierungen kosten einheitlich in der 1. und 2. Klasse vier Euro - unabhängig davon, wo man sie bucht. Damit werden Reservierungen im Internet und am Automaten teurer, am Schalter hingegen preiswerter.

Nach einem Bericht des «Spiegels» will die Bahn auch mit dem steuerfinanzierten Schiennetz mehr Geld verdienen: Laut einer internen Vorlage für den Aufsichtsrat solle der Reinerlös aus dem Betrieb der Gleise bis zum Jahr 2016 von derzeit 320 Millionen Euro auf 848 Millionen Euro steigen. Ein Bahnsprecher sagte dazu auf Nachfrage lediglich, man nehme zu internen Zahlen grundsätzlich keine Stellung.

Eine Summe von 848 Millionen Euro entspräche rund einem Drittel jener 2,5 Milliarden Euro, die für den Erhalt von Gleisanlagen, Weichen und Steuerungstechnik jährlich aus dem Bundeshaushalt an die Bahn fließen. Zusätzliche Gewinne könnten durch eine Anhebung der Trassengebühren erreicht werden, die auch von den Privatbahnen zu zahlen sind, oder durch eine teurere Vermietung von Bahnhofsflächen, weil die Bahnhöfe ebenfalls als Teil des Schienennetzes gelten.

Quelle: dpa

www.bahn.de

09.12.2011 | Berlin

Was sich mit dem Winterfahrplan bei der Bahn ändert

Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag steigen die Preise im Nah- und Fernverkehr der Bahn. Hinzu kommen auch andere Änderungen:

TICKETPREISE: Im Fernverkehr - also bei ICE, Intercity und Eurocity - steigt der Fahrkartenpreis um durchschnittlich 3,9 Prozent. So erhöht sich der maximale Preis für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse von 129 auf 135 Euro, so zum Beispiel für die Strecke von Berlin nach Freiburg/Breisgau. Im Nahverkehr werden Angebote wie das Schönes-Wochenende-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket um durchschnittlich 2,7 Prozent teurer.

LÄNDERTICKETS: Teilweise gilt der Preis bei den Ländertickets nicht mehr pauschal für fünf Personen. In Baden-Württemberg etwa muss künftig der erste Reisende 21 Euro zahlen, für bis zu vier erlaubte Mitreisende auf dem Ticket werden jeweils vier weitere Euro fällig. Das gleiche System gilt künftig auch für das Länderticket in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hier beträgt die Zuzahlung zu den 21 Euro jeweils 3 Euro.

SITZPLATZRESERVIERUNGEN: Sitzplatzreservierungen kosten jetzt einheitlich in der 1. und 2. Klasse 4 Euro. Dabei ist es egal, ob sie am Automaten, online oder im Reisezentrum gebucht werden. Damit erhöhen sich die Reservierungskosten am Automaten oder im Internet für die 2. Klasse um 1,50 Euro, für die 1. Klasse um 0,50 Euro. Am Schalter eines Reisezentrums sparen die Kunden hingegen bei der Reservierung künftig 0,50 Euro in der 2. Klasse und 1,50 Euro in der ersten Klasse.

BAHNCARD:
Der Preis für die Bahncard 25 erhöht sich für die 2. Klasse um 2 Euro auf 59 Euro, für die 1. Klasse um 5 Euro auf 119 Euro. Die Bahncard 50 wird für die  2. Klasse um 10 auf 240 Euro angehoben, für die 1. Klasse von 460 auf 482 Euro. Bei Reisen über 100 Kilometern im Fernverkehr ist für Bahncard-Kunden das City-Ticket jetzt in 119 Städten für die Weiterfahrt am Zielort im öffentlichen Personennahverkehr inklusive.

Quelle: dpa

www.bahn.de

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