DEUTSCHLAND/WELT

19.12.2011 | Köln
Bundeszentrale: E-Zigaretten gesundheitsgefährdend
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor Gefahren durch nikotinhaltige E-Zigaretten. Diese enthielten neben dem Suchtstoff Nikotin häufig auch andere gesundheitsschädigende Substanzen, erklärte die BZgA am Montag in Köln. Der mittels elektronischer Zigaretten eingeatmete Dampf könne kurzfristige Atemwegsreizungen auslösen, die gesundheitlichen Auswirkungen bei wiederholtem Konsum seien noch ungewiss.
In einigen der Zigaretten-Kartuschen haben amerikanische Behörden der BZgA zufolge gar krebserregende Substanzen nachgewiesen. Schließlich seien die E-Zigaretten auch für eine Rauchentwöhnung ungeeignet, so BZgA-Direktorin Elisabeth Pott: «Für einen auf Dauer erfolgreichen Rauchstopp ist eine Verhaltensänderung nötig, die mit dem Konsum von E-Zigaretten aber nicht erreicht wird.» Bereits am Freitag hatte die Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens (Grüne), vor den Gefahren durch E-Zigaretten gewarnt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hatte die E-Zigaretten im November als «keine unbedenkliche Alternative» bezeichnet.




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