• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Deutschland/Welt
  • Wulff-Kreditaffäre

DEUTSCHLAND/WELT

 

AKTUELL   |   FOTOS   |   VIDEO   |   STELLUNGNAHMEN   |   REAKTIONEN   |   CHRONOLOGIE   |   UMFRAGE

Wulff-Film-Favoriten von Twitter inklusive FILMPOSTER... »

05.01.2012 | Berlin

Wulff lehnt Veröffentlichung von Anruf ab

Bundespräsident Christian Wulff hat eine Veröffentlichung seines umstrittenen Telefon-Anrufs auf der Mailbox von «Bild»-Chefredakteur Kai Diekmann abgelehnt. Wulff erklärte am Donnerstag, er wolle es bei der persönlichen Entschuldigung bei Diekmann belassen.

In einem vom Bundespräsidialamt veröffentlichten Schreiben an Diekmann betonte Wulff: «Ich habe mich Ihnen gegenüber kurz darauf persönlich entschuldigt. Sie haben diese Entschuldigung dankenswerterweise angenommen. Damit war die Sache zwischen uns erledigt. Dabei sollte es aus meiner Sicht bleiben.»

Die «Bild»-Zeitung hatte Wulff zuvor um Zustimmung gebeten, die Worte Wulffs auf der Mailbox zu veröffentlichen.

Hintergrund waren umstrittene Äußerungen Wulffs am Mittwoch im Interview mit ARD und ZDF, wonach es ihm bei dem Anruf nicht darum gegangen sei, eine Berichterstattung über seinen Hauskredit zu verhindern, sondern diese nur um einen Tag zu verschieben.

 

Hier den Brief von Wulff an «Bild»-Chefredakteur Diekmann nachlesen...»

Quelle: dpa
05.01.2012 | Berlin/Bonn

Offizielle Stellungnahme zu den Medienanfragen an Christian Wulff

Auf der Internetseite der Anwälte von Bundespräsident Christian Wulff wurde nun eine offizielle Stellungnahme zu den Medienvorwürfen und der Privatkredit-Affäre veröffentlicht. Zu den Gründen der Veröffentlichung heißt es in der Stellungnahme: «Unser Mandant strebt bei der Beantwor­tung dieser Fragen größtmögliche Tran­sparenz an, soweit diese Sachverhalte betreffen, die in Beziehung zu seinen öffentlichen Ämtern stehen. Dies dient dem berechtigten öffentlichen Informa­tionsinteresse und der wichtigen Kontrollfunktion der Medien.»

 

Klicken Sie hier oder auf das Bild um zur offiziellen Stellungnahme zu gelangen (PDF)...»
Quelle: www.redeker.de
05.01.2011 | Berlin

Fast 11,5 Millionen Zuschauer sehen Wulff-Interview

Knapp 11,5 Millionen Zuschauer haben am Mittwochabend das Interview von Bundespräsident Christian Wulff in ARD und ZDF gesehen. Allein das «Erste» verzeichnete mit der Ausstrahlung direkt nach der «Tagesschau» (20.15 Uhr) 8,04 Millionen Zuschauer, der Marktanteil betrug 23,7 Prozent. Das «Zweite» kam mit seiner parallelen Ausstrahlung des rund 20-minütigen Interviews auf 3,45 Millionen Zuschauer (10,2 Prozent).

Bereits um 18.25 Uhr hatte die ARD in einer Extra-Ausgabe der «Tagesschau» Ausschnitte aus dem Gespräch gezeigt und damit 3,76 Millionen Zuschauer (17,0 Prozent) erreicht. Die Leiter der Hauptstadtstudios beider Sender, Ulrich Deppendorf und Bettina Schausten, hatten Wulff zu dessen Kredit- und Medienaffäre befragt.

 

AUSZÜGE DES WULFF-INTERVIEWS IM WORTLAUT...»

Quelle: dpa
05.01.2012 | Berlin

Opposition sieht nach Wulff-Interview Kanzlerin Merkel gefordert

Der Fernsehauftritt von Bundespräsident Christian Wulff zu seiner Hauskredit- und Medien-Affäre ist in der schwarz-gelben Koalition mit Erleichterung aufgenommen worden. Dagegen sehen SPD, Linke und Grüne weiteren Aufklärungsbedarf.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel forderte Kanzlerin Angela Merkel auf, dessen Eignung für das höchste Staatsamt zu überprüfen. «Das ist keine Causa Wulff mehr, das ist eine Causa Merkel.» Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Hubertus Heil sagte: «Es bleiben Fragen offen, die aufgeklärt werden müssen.»

Auch die Grünen bezweifeln, dass die Kanzlerin mit der Erklärung Wulffs zufrieden sein könne. Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke sagte: «Wir erwarten, dass sie dazu Stellung nimmt.» Merkel hatte vor dem Interview erklären lassen, dass sie Wulffs Arbeit nach wie vor schätze. Sie vertraue auf umfassende Antworten Wulffs.

Der Bundespräsident hatte ungeachtet des verheerenden Medienechos auf seine Affären einen Rücktritt abgelehnt. Im Interview bei ARD und ZDF räumte er aber Fehler und Versäumnisse ein. So sei der Drohanruf bei «Bild»-Chefredakteur Kai Diekmann «ein schwerer Fehler» gewesen. Die «Bild»-Zeitung hatte vor drei Wochen zuerst über die Umstände des Hauskredits im Wert von einer halben Million Euro berichtet.

Bei den Regierungsparteien Union und FDP überwog nach dem Interview Erleichterung. «Ich bin sicher, dass Christian Wulff damit erfolgreich Vertrauen in der Bevölkerung zurückgewinnen wird», erklärte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Aus der FDP hieß es, es sei gut, dass Wulff zu den Vorwürfen Stellung genommen und Fehler eingeräumt habe. «Das war ein wichtiger Schritt», sagte der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring.

Der Präsident muss sich gegen Vorwürfe wehren, beim Kauf eines Eigenheimes als Ministerpräsident die genauen Umstände der Kreditaufnahme verschwiegen zu haben. Im Interview wies er den Vorwurf zurück, er informiere die Öffentlichkeit per Salami-Taktik. Wullf kündigte an, dass die Antworten seiner Anwälte auf etwa 400 Anfragen von Journalisten an diesem Donnerstag im Detail im Internet veröffentlicht würden.

Nach dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend meinen nur noch 47 Prozent, dass Wulff im Amt bleiben kann. Damit verlor das Staatsoberhaupt seit Wochenbeginn kontinuierlich an Zustimmung: Am Montag hatten sich noch 63 Prozent der Befragten für einen Verbleib Wulffs im Amt ausgesprochen, 34 Prozent für einen Rücktritt. Am Dienstag waren es nur noch 53 Prozent, die an Wulff als Bundespräsident festhielten, 44 sprachen sich hingegen für seinen Rücktritt aus. Die letzte Befragung am Mittwoch fand allerdings noch vor der Ausstrahlung des Wulff-Interviews statt.


AUSZÜGE DES WULFF-INTERVIEWS IM WORTLAUT...»

Quelle: dpa

Mehr Meldungen dazu auf der nächsten Seite... »

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • »

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap