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  • Todesstrafe für Mubarak

DEUTSCHLAND/WELT

 

05.01.2012 | Kairo

Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafe für Mubarak

Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Todesstrafe für den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak gefordert.

In seinem Abschlussplädoyer sagte Staatsanwalt Mustafa Sulaiman am Donnerstag vor einem Strafgericht in Kairo, Mubarak trage die Verantwortung für den Tod von Hunderten von friedlichen Demonstranten. Wenn es nach dem Staatsanwalt geht, sollen auch Ex-Innenminister Habib al-Adli und vier hochrangige Polizeioffiziere zum Tod durch den Strang verurteilt werden. Mubaraks Söhnen Alaa und Gamal drohen in dem gleichen Verfahren Haftstrafen von 15 bis 25 Jahren.

Sulaiman sagte nach Angaben der Staatsmedien, Mubarak hätte es in der Hand gehabt, die Tötung der Demonstranten bei den Massenprotesten gegen ihn im vergangenen Januar und Februar zu stoppen. Dies habe er jedoch nicht getan, weil er von der Gewalt profitiert habe.

Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt. Mubarak war vom Militär am 11. Februar 2011 nach Massenprotesten abgesetzt worden. Mit dem Urteil wird in spätestens einem Monat gerechnet.

Quelle: dpa

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