DEUTSCHLAND/WELT

07.01.2012 | Wellington
Heißluftballon-Unglück: Elf Tote in Neuseeland
Ein Weihnachtsgeschenk, das keiner überlebte: Elf Menschen sind in Neuseeland bei einem Heißluftballon-Rundflug ums Leben gekommen. Fünf Paare und der Pilot starben, als ihr Ballon am Samstag eine Stromleitung berührte und Feuer fing.
Das Unglück ereignete sich in den letzten Minuten des Rundflugs - bei der Landung in der Nähe von Carterton rund 90 Kilometer nördlich von Wellington, wie die Polizei mitteilte. Zwei Insassen hätten versucht, sich durch einen Sprung aus dem Korb zu retten. Auch sie starben.
Familienmitglieder, die ihren Angehörigen die Tickets für die Ballonfahrt zu Weihnachten geschenkt hatten und am Landepunkt warteten, mussten Medienberichten zufolge das Unglück hilflos mit ansehen.
Es ist eine der schwersten Luftfahrt-Katastrophen in Neuseelands Geschichte seit 1979. Damals prallte das Flugzeug einer neuseeländischen Airline in den Mount Erebus in der Antarktis und riss alle 257 Menschen an Bord in den Tod.




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