• PROGRAMM
  • AKTUELL
  • MEDIATHEK
  • MUSIK
  • SERVICE
  • BERLIN
  • KONTAKT

Anmelden

  • Berlin

  • Deutschland/Welt

  • Sport

  • Polizei Aktuell

  • Rückrufaktionen

  • Jochens Hertha-Tipp

  • BER Aktuell

  • Berlinale

  • Jahresrückblick 2011

  • FIFA Frauen-WM 2011

  • Startseite
  • Aktuell
  • Deutschland/Welt
  • Stasiopfer Gedenkstätte

DEUTSCHLAND/WELT

 

05.05.2009

Fotos
05.05.2009|Berlin (dpa)

Kanzlerin besucht Stasiopfer Gedenkstätte


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat gemahnt, die Erinnerung an die DDR-Diktatur nicht auszublenden. Gegen das Vergessen leiste die Stasiopfer-Gedenkstätte in Hohenschönhausen einen wichtigen Beitrag, sagte Merkel am Dienstag bei einem Besuch im ehemaligen zentralen Berliner Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit. Der Bund werde alles tun, damit die Gedenkstätte eine Zukunft habe, betonte Merkel.

Die Bundeskanzlerin erinnerte an den Fall der Mauer vor fast 20 Jahren. «Wir können froh sein, dass es die friedliche Revolution gegeben hat.» Dieses Jahr sei nicht nur ein Jahr des Gedenkens, sondern auch ein Jahr der Ermutigung, sagte Merkel mit Blick auf frühere DDR-Bürgerrechtler. Am 9. November 1989 war die Mauer gefallen, was den Weg frei machte für die Wiedervereinigung 1990.

Fotos

Die Kanzlerin legte am Gedenkstein für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft einen Kranz mit weißen Gerbera und Lilien nieder. Bei einem Rundgang hatte sie erhaltene Zellen und Verhörräume der
Stasi besichtigt. In einer Diskussion mit einer Schulklasse aus Rheinland-Pfalz ging es um das heutige Auftreten von einstigen Stasi-Offizieren.

 

Mit Merkel besuchte erstmals ein deutscher Regierungschef die Gedenkstätte. In dem Gefängnis saßen auch bekannte DDR-Bürgerrechtler wie Bärbel Bohley und Jürgen Fuchs. Rund 250 000 Besucher kamen im letzten Jahr.

Merkel wurde vom Leiter der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, und vom Berliner Kulturstaatssekretär und Vorsitzenden des Stiftungsrats der Gedenkstätte, André Schmitz, begleitet. Die Bundeskanzlerin hatte schon zuvor in ihrer jüngsten Videobotschaft im Internet mitgeteilt, 20 Jahre nach dem Mauerfall sollten sich die Deutschen mehr voneinander und von ihren Lebensläufen erzählen.

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus übergab Merkel einen Offenen Brief. Darin heißt es laut einer Mitteilung, es sei nach wie vor zulässig, Verbrechen des Kommunismus und SED-Stasi- Systems zu leugnen, «und auf diese Weise deren Opfern erneuter Demütigung und Diffamierung auszusetzen». Dies sei ein unerträglicher Zustand.

Kommentare

Mediathek
  • Impressum
  • AGB
  • Werbung
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Linktipps
  • Datenschutz
  • Sitemap