DEUTSCHLAND/WELT
07.05.2009

07.05.2009|Bonn (dpa)
Telekom rutscht wegen Abschreibungen ins Minus
Die Deutsche Telekom ist wegen Abschreibungen auf das Mobilfunkgeschäft in Großbritannien im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich verbuchte der Konzern ein Minus von 1,12 Milliarden Euro nach plus 924 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilte.
Die Differenz zum Vorjahr gehe hauptsächlich auf die bereits angekündigte Wertminderung des Firmenwertes in Großbritannien in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro zurück.
Unterdessen drohen bei der Telekom laut einem Zeitungsbericht erstmals betriebsbedingte Kündigungen im großen Stil. Der Chef der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems, Reinhard Clemens, wolle bis Ende dieses Jahres in Deutschland mehr als 3000 Stellen streichen, schreibt die «Financial Times Deutschland». Nur für rund die Hälfte der Betroffenen deute sich derzeit ein sozial abgefedertes Ausscheiden aus dem Konzern an, heiße es aus Unternehmenskreisen. Die Gespräche zwischen Management und Arbeitnehmervertretern liefen noch. Rund 1500 T-Systems- Mitarbeiter müssten dagegen mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen, hieß es in der Zeitung.




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