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DEUTSCHLAND/WELT

 

01.07.2009

MICHAEL JACKSON IST GESTORBEN       |      FOTOS & VIDEOS      |      DISKOGRAPHIE     |     REAKTIONEN

 

DIE STORY:  DER ANFANG   |   DIE ACHTZIGER   |   DIE NEUNZIGER   |   2000 BIS HEUTE

02.07.2009 | New York/Los Angeles (dpa)

US-Drogenbehörde in Jackson-Fall eingeschaltet

 

In die Ermittlungen zum Tod von Popstar Michael Jackson ist Medienberichten zufolge nun auch die US-Drogenbehörde (DEA) eingeschaltet worden.

 

Wie der Fernsehsender ABC berichtete, sollen die Experten helfen, Einzelheiten über Jacksons Ärzte und die ihm verschriebenen Medikamente herauszufinden. Bisher hatte die Polizei in Los Angeles die Ermittlungen geführt. Eine offizielle Bestätigung für den Bericht gab es zunächst nicht.

 

Etwa 200 Kilometer nördlich von Los Angeles zogen derweil Scharen enttäuschter Fans von der Neverland Ranch ab. Entgegen früheren Spekulationen hatte die Familie am Mittwoch überraschend mitgeteilt, dass es auf dem riesigen Landsitz keinen öffentlichen Abschied vom «King of Pop» gibt. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, stattdessen sei für die kommende Woche eine Zeremonie in Los Angeles geplant.

 

Jackson war am vergangenen Donnerstag mit 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. In seinem Haus wurden große Mengen verschreibungspflichtiger Medikamente gefunden. Die Einschaltung der Drogenermittler könnte weiteren Aufschluss über die genaue Todesursache liefern.


02.07.2009 | Los Angeles (dpa)

Keine Trauerfeier für Jackson in Neverland...

 

Eine Woche nach dem Tod von Michael Jackson geht das Hin und Her um eine Trauerfeier für den Popstar weiter. Es sei keine Trauerfeier auf dem riesigen Landsitz 200 Kilometer nördlich von Los Angeles geplant, teilte die Familie des Sängers am Mittwoch mit.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Scharen von Reportern und Fans zu Jacksons früherem Anwesen Neverland nahe Santa Barbara gereist. Entertainment-Reporter Roger Friedman sagte dem Sender CNN unter Berufung auf gut informierte Quellen, dass die Familie nun Vorbereitungen für eine öffentliche Zeremonie in Los Angeles treffe. Sie werde am kommenden Dienstag im Staples Center stattfinden. Eine Bestätigung durch die Jackson-Familie gab es zunächst aber nicht.

In den vergangenen Tagen hatten US-Medien berichtet, dass Jacksons Leiche an diesem Donnerstag mit einem Konvoi von 30 Wagen von Los Angeles nach Neverland gebracht werde.

Freitag sollte der Abschied sein...

 

Am Freitag sollten dann Fans aus aller Welt Gelegenheit haben, vom «King of Pop» Abschied zu nehmen. Dutzende riesige TV-Übertragungswagen und viele Schaulustige sicherten sich am Mittwoch in dem Gelände rund um das Anwesen bereits einen Platz, der nun nicht mehr nötig ist. «Entgegen früheren Medienberichten gibt die Jackson-Familie offiziell bekannt, dass es keine öffentliche oder private Aufbahrung in Neverland geben wird», zitierte der Internetdienst tmz.com aus der Mitteilung von Sprecher Ken Sunshine.

 

Jackson hatte in seinem Testament keine Angaben darüber gemacht, wo er begraben werden möchte. Als letzte Ruhestätte für den Sänger hat sich seine Geburtsstadt Gary im US-Bundesstaat Indiana angeboten.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Testament aus dem Jahr 2002 gibt der Star seiner Mutter Katherine das Sorgerecht für die drei Kinder Prince, Paris und Blanket, heute zwölf, elf und sieben Jahre alt. Sollte seine Mutter jedoch vor ihm sterben oder die Aufgabe nicht übernehmen könne, nannte er Souldiva Diana Ross («Ain't No Mountain High Enough») als Alternative. Ob das Testament gültig ist, muss noch gerichtlich geprüft werden.

Weiter Schlagzeilen...

 

Jacksons mutmaßliche Medikamentensucht sorgte auch am Mittwoch wieder für Schlagzeilen. Mehrere Quellen hätten bestätigt, dass Jacksons Körper an vielen Stellen Einstiche aufwies, meldete Tmz.com.

 

Der Internetdienst hatte zuvor berichtet, dass Ermittler in Jacksons Luxusvilla, in der er am vergangenen Donnerstag mit 50 Jahren an Herzversagen gestorben war, das gefährliche Narkotikum Propofol fanden, auf das sonst nur Ärzte Zugriff haben.

Die offizielle Obduktion am vorigen Freitag war ohne endgültiges Ergebnis geblieben. Das Resultat genauerer toxikologischer Untersuchungen wird erst in mehreren Wochen erwartet. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resulta

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