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DEUTSCHLAND/WELT

 

09.07.2009

09.07.2009 | Berlin (dpa)

CDU-Wirtschaftsflügel will neue Gespräche bei Opel

Im Bieterkampf um Opel fordert der CDU- Wirtschaftsflügel nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung die Bundesregierung zu einem Neuanfang auf.

Wie das Blatt berichtet, verlangt der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs, die einseitige Ausrichtung der Verhandlungen auf den österreichischen Zulieferer Magna International zu beenden und stattdessen das neue Angebot des chinesischen Autoherstellers BAIC intensiv zu prüfen.

"Die Bundesregierung wäre gut beraten, bei den Verhandlungen mit Magna das Tempo rauszunehmen", sagte Fuchs. Sie solle sich das Angebot von BAIC genau anschauen - ebenso die Angebote von Fiat und dem Finanzinvestor RHJ. "Es geht darum, den Steuerzahler zu schonen." Ziel müsse sein, "die günstigste Variante für den Steuerzahler zu wählen und möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland zu halten".

Auch der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, mahnte eine Abkehr von der einseitigen Ausrichtung der Gespräche auf Magna und eine intensive Prüfung des BAIC-Angebots an. "Entscheidend muss sein, das beste und zukunftsfähigste Konzept für Opel zu finden", sagte Lauk. Es müsse ein "auf Dauer überzeugendes privatwirtschaftliches Modell sein", damit sich Opel im Markt behaupten könne. "Wir können gern darüber spekulieren, ob die Zukunft der chinesischen Autoindustrie größer ist als die von Magna", sagte Lauk.

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