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  • Carla singt für Mandela

DEUTSCHLAND/WELT

 

19.07.2009

19.07.2009 | New York (dpa)

Carla Sarkozy singt für Nelson Mandela

 

Frankreichs First Lady Carla Sarkozy (41) hat zusammen mit Weltstars wie Aretha Franklin, Queen Latifah und Stevie Wonder dem südafrikanischen Freiheitskämpfer Nelson Mandela ein Ständchen zu seinem 91. Geburtstag gebracht.

 

Das hochkarätige Benefiz-Konzert am Samstagabend (Ortszeit) in der New Yorker Radio City Music Hall war für die Sängerin der erste offizielle Bühnenauftritt seit ihrer Hochzeit mit dem französischen Staatschef Nicolas Sarkozy im vergangenen Jahr. Zuvor hatte sie aber unter anderem schon in der «Wetten, dass...?»-Show die Gitarre in die Hand genommen. Ihr Mann verfolgte die Vorstellung aufmerksam und spendete gemeinsam mit dem Rest des Publikums begeistert Applaus.

 

Mandela selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht bei dem Konzert dabei sein. In einer Videobotschaft rief er zur Teilnahme an dem von seiner Stiftung ausgerufenen Mandela-Tag auf. «Es liegt in Eurer Hand, eine bessere Welt für all die zu schaffen, die darin leben», sagte er.

 

US-Präsident Barack Obama sagte, ebenfalls aus der Ferne zugeschaltet: «Das Leben von Nelson Mandela lehrt uns, dass das Unmögliche möglich ist, aber nur, wenn Menschen den Mut haben, sich für Veränderung einzusetzen.»

Oscar-Preisträger Morgan Freeman, der in dem geplanten Film über den ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas die Hauptrolle spielt, erinnerte an Mandelas Verdienste für die Bürgerrechte. «Er ist nicht nur der größte Politiker, er ist auch der meistgeliebte Mann auf diesem Planeten», sagte er. «Wenn die Welt nur einen einzigen Vater wählen dürfte, sie würde Nelson Mandela wählen.»

 

Carla Sarkozy präsentierte gemeinsam mit dem britischen Gitarristen Dave Stewart ihren größten Hit «Quelqu'un m'a dit» (Jemand hat mir gesagt). Mit einer neuen Version von Bob Dylans «Blowing' in the Wind» erinnerte das Duo an den jahrzehntelangen Freiheitskampf von Nelson Mandela.

 

Weitere Gratulanten waren etwa die US-Discosängerin Gloria Gaynor mit dem Gospel-Klassiker «Oh Happy Day», Aretha Franklin und Josh Groban mit dem Song «You Raise Me Up» und der italienische Sänger Zucchero mit seinem Ballade «You Are So Beautiful». Der Soweto-Gospel-Chor und andere afrikanische Künstler sorgten für Originalklänge aus Mandelas Heimat.

 

Mandela war nach einem jahrzehntelangen Freiheitskampf vor 15 Jahren bei der ersten demokratischen Wahl am Kap erster schwarzer Präsident Südafrikas geworden. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.

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