DEUTSCHLAND/WELT
22.07.2009

21.07.2009 | Berlin (dpa)
Denzel Washington stellt neuen Film in Berlin vor
Nach seiner Football-Karriere in Deutschland will der Sohn des Hollywoodstars Denzel Washington nun ins Filmgeschäft. «Ich bin sicher, eines Tages wird er mein Boss», sagte Vater Denzel Washington am Dienstag in Berlin über seinen Sohn John David.
Dieser war 2007 in Hamburg und Düsseldorf bei deutschen Football-Teams unter Vertrag, derzeit ist er den Angaben zufolge noch in San Francisco Profisportler. Nun sei ein gemeinsames Filmprojekt mit dem 24-Jährigen als Produzent in Planung. «Er versteht wirklich etwas vom Film und hat ein gutes Auge für die Story», sagte Denzel Washington bei der Vorstellung seines neuen Actionfilms «Die Entführung der U-Bahn Pelham 123» (Kinostart 24. September).

Seinen Oscar als bester Hauptdarsteller für «Training Day» (2001) habe er letztlich seinem Sohn zu verdanken, meinte der 54-jährige Schauspieler. «Mein Sohn hat mich davon überzeugt, die Rolle anzunehmen, ich hatte das zunächst gar nicht vor.» Washington Junior sammelte bereits im Kindesalter in «Malcolm X» (1992) in einer Nebenrolle erste Film-Erfahrungen.
In «Die Entführung der U-Bahn Pelham 123» spielt Denzel Washington einen U-Bahn-Angestellten, der in eine Zugentführung hineingezogen wird. Er selbst meide den öffentlichen Nahverkehr seit Jahrzehnten, sagte Washington. Als junger Erwachsener habe er täglich bis zu vier Stunden die New Yorker U-Bahn nutzen müssen, um zur Arbeit zu kommen. Dort sei er Zeuge eines bewaffneten Raubes und anderer Kriminalität geworden. Frühmorgens habe er mit der Müdigkeit gekämpft, um nicht einzuschlafen. Denn schlafende Passagieren seien leichte Opfer für Kriminelle gewesen. «Ich habe mir gesagt, sobald ich ein paar Dollar habe, nehme ich die U-Bahn nie mehr.»
www.pelham123.de




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