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DEUTSCHLAND/WELT

 

04.08.2009

Isch kandidiere - Premiere in Berlin
Fotos
18.08.2009|Berlin (dpa)

Schlämmer-Premiere in Berlin: «In Teilen amüsant»

Im Grunde genommen ist es völlig egal, wie der Film geworden ist. Der Erfolg ist Hape Kerkelings neuestem Streich «Horst Schlämmer - Isch kandidiere» wohl schon vor dem Kinostart garantiert.

Zu perfekt hatte der Entertainer seine bekannteste Kunstfigur, den «stellvertretenden Chefredakteur» des «Grevenbroicher Tagblatts» Horst Schlämmer, schon vorher als «Kanzlerkandidaten» präsentiert. Die Premiere am Montagabend in Berlin, als Schauspieler, Politiker und sonstige Promis sich dicht an dicht auf dem Roten Teppich am Potsdamer Platz drängten, bot einen Vorgeschmack auf das, was von diesem Donnerstag an wohl auch an den deutschen Kinokassen los sein wird.

Dabei kann der Film die hohen Erwartung nur selten erfüllen: Zu sehr wirkt «Isch kandidiere» wie eine Aneinanderreihung von Schlämmer-Sketchen denn eine in sich runde Story. Zudem steht und fällt der Humor des Films mit dem Protagonisten, dessen Grunzen und Rülpsen nicht eineinhalb Stunden lang witzig sind. Auch die Parodien auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Umweltministerin Ulla Schmidt (SPD) und CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, deren Rollen Kerkeling mal eben selbst mimt, wirken am Ende wenig originell. Mehr als Anstands-Applaus gab es bei der Premiere für den Film nicht.

Horst Schlämmer - Isch kandidiere
Fotos

Dass nicht alle der unzähligen Gastrollen mit der Komik Schlämmers mithalten können, hat wohl auch Bushido - selbst im Film zu sehen - erkannt. «Der Film war in Teilen recht amüsant», sagte der Berliner Rapper nach der Premiere, aber «der ein oder andere Gast war jetzt nicht der Hit». Mehrere Grevenbroicher Lokalpolitiker, die Grünen Claudia Roth und Cem Özdemir, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), die Vorsitzende der Freien Union und frühere CSU-Rebellin Gabriele Pauli - sie alle kreuzen in den rund eineinhalb Stunden den Weg Schlämmers, ebenso wie die Ballermann-Barden Bernhard Brink und Jürgen Drews sowie die unvermeidliche Kader Loth.

 

Lustig ist der Film aber vor allem, wenn Schlämmer mit Trenchcoat, Schnappatmung, Herrenhandtäschchen und Doornkaat-Fläschchen nicht Prominente oder Möchtegern-Stars, sondern einfache Leute trifft. Wenn eine aufgebrachte Grevenbroicherin auf dem heimischem Marktplatz lautstark ein Anti-Korruptions-Gesetz im Bundestag fordert und sich auch von den beschwichtigenden Worten Schlämmers nicht beruhigen lässt. Oder zwei sächsische Touristen in Berlin partout das «a» von Schlämmers Wahlslogan «Hasenpower!» nicht artikulieren können.

Der «Bundeshase» soll übrigens als Wappentier anstelle des Adlers eingeführt werden, das steht sogar im Wahlprogramm der «Horst Schlämmer Partei» (HSP). Daneben sollen gratis Sonnenbänke für alle eingerichtet, die Verkehrssünderdatei in Flensburg aufgelöst und Schönheitsoperationen von den Krankenkassen bezahlt werden.

Frei nach dem Motto «Wat die andern nich können, dat kann ich auch!» karikiert Schlämmer die Wahlversprechen der arrivierten Parteien - und scheint dabei einen Nerv zu treffen, denn sogar Politiker springen bereitwillig auf seinen Zug auf. «Er bringt den Frust einer Gesellschaft zum Ausdruck, er provoziert», meinte Linke- Politiker Gregor Gysi, der zwar nicht auf der Leinwand, aber dafür bei der Premiere auf dem Roten Teppich zu sehen war.

 

www.waehle-schlaemmer.de    |    www.horstschlaemmer.tv

Horst Schlämmer - Isch kandidiere Teaser
Video

Isch kandidiere


Genre: Komödie
Produktion: Deutschland 2009
Laufzeit: 113 Minuten
Regie: Angelo Colagrossi

Darsteller: Horst Schlämmer, Alexandra Kamp, Simon Gosejohann, Maren Kroymann, Norbert Heisterkamp

 

www.constantin-film.de   |   www.waehle-schlaemmer.de

 

Kinostart: 20. August 2009

 

Wann und wo der Film in Ihrem Kino läuft, erfahren Sie hier...

« Alle Kinos in Berlin »

Horst Schlämmer will Kanzler werden!

Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, hat seinen Job endgültig satt. Er sucht nach neuen Herausforderungen und beschließt, in die Politik zu gehen und Bundeskanzler zu werden. Er gründet die „Horst Schlämmer Partei – HSP“ und bringt mit seinem ziemlich „horstigen“ Wahlkampf die arrivierten Parteien mächtig auf Trab. Auf dem Weg nach oben begegnet er einer Frau mit Drang zu Höherem. Eins führt zum anderen, und so sieht sich Horst Schlämmer nicht nur innerhalb kürzester Zeit als Vorreiter einer neuen Politik, sondern ist gleichzeitig auf der Flucht vor der Polizei. Schlämmer und sein Praktikant Ulle schaffen mit Glück und Kreativität das Unmögliche: Sie machen die Partei im Land bekannt. Die HSP tritt tatsächlich als neue Partei bei den Bundestagswahlen an, und als der Wahlsonntag gekommen ist, sitzt der Parteivorsitzende Schlämmer mit seinen begeisterten Anhängern in der Stammkneipe in Grevenbroich. Alle starren wie gebannt auf die Grafik mit der ersten Hochrechnung: Jubel bricht aus! Hat Horst es tatsächlich geschafft? Ist er unser nächster Bundeskanzler? Oder hat das Schicksal noch eine viel größere Rolle für ihn vorgesehen ...?

Das filmische Dokument vom beinahe unaufhaltsamen Aufstieg des Horst Schlämmer in den politischen Olymp wird von Constantin Film präsentiert und ist eine Bluverde Film Produktion in Zusammenarbeit mit Telemaz und ZDF. Produzent Angelo Colagrossi führte auch Regie, ausführende Produzentin war die Telemaz, die Kamera führte Frank Grunert. Das Drehbuch zum Film entstand nach einer Idee von Angelo Colagrossi und Hape Kerkeling. 

In den Hauptrollen sind natürlich Horst Schlämmer (Horst Schlämmer) sowie Alexandra Kamp (Alexandra Kamp), Praktikant Ulle (Simon Gosejohann), Schützenkönigin Renate Hammelböck (Maren Kroymann) und Kneipenwirt Günni (Norbert Heisterkamp) zu erleben. Tragende Rollen spielen darüber hinaus praktisch sämtliche namhafte Politiker, Musik- und TV-Stars der Bundesrepublik. Auch Schlämmers Bekannte Gisela sowie die Schlager-Diva Uschi Blum lassen es sich nicht nehmen, ihren Horst tatkräftig zu unterstützen. Gedreht wurde der Kinofilm von April bis Juni 2009 in Grevenbroich und Berlin.

WAHLPROGRAMM
DER HORST SCHLÄMMER PARTEI

 

Schlämmer: "... habe isch in meiner Herrenhandtasche neben dem Doornkaat, damit isch et nit verjesse."

Grundsätzliches: Es muss mehr sein von weniger! Wat die andern nich können, dat kann ich auch!

1. Sonnenbank für alle – gratis. Dafür ist der Staat da.

2. Die Verkehrssünderkartei in Flensburg wird aufgelöst.

3. Das Rauchverbot wird abgeschafft – überall, wo ich bin.

4. Schönheitsoperationen für alle – auf Kasse. Gucken Sie mich an.

5. Das Wahlalter wird auf 12 Jahre heruntergesetzt.

6. Wir führen den Bundeshasen als Wappentier ein! Er steht für Frühling und Neubeginn. Wir müssen den Bundestag übermalen und aus den Adlerflügeln werden Schlappohren.

 

Quelle/Copyright: 2009 Constantin Film Verleih GmbH

Alexandra Kamp

Horst Schlämmers Schauspielkollegin Alexandra Kamp ist am Mittwoch, dem 19.08.2009, zu Gast bei Fabian Maier und Jessica Witte-Winter in der Sendung "Jochen Trus am Morgen" und spricht über die Zusammenarbeit mit Horst Schlämmer und ihre anstehenden Projekte!

 

Hier geht es zu Alexandra Kamps offizieller Seite...»

 

Die Schauspielerin engaiert sich aktiv in der Politik und hat mit anderen Prominenten einen Wahlwerbespot entwickelt, um vorallem die jungen deutschen Wähler an ihre Verantwortung zu erinnern. Die Kampagne "Geh nicht hin!" finden Sie hier...»

 

Bei der Vertonung des Buches "Sexus" von Henry Miller als Hörbuch verlieh Alexandra Kamp dem Werk ihre Stimme. Das Audiobuch kann bei amazon.de bestellt werden.

 

 

 

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