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  • Anschläge auf Mallorca

DEUTSCHLAND/WELT

 

09.08.2009

Auswärtiges Amt rät zu umsichtigem Verhalten auf Mallorca

 

Nach den jüngsten Terroranschlägen auf Mallorca rät das Auswärtige Amt in Berlin Urlaubern zu Vorsicht auf der Insel.

«Reisende werden gebeten, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und sich umsichtig zu verhalten, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden», heißt es in den am Sonntag aktualisierten Reisehinweisen für Spanien. Es müsse erneut mit Behinderungen durch Maßnahmen der spanischen Sicherheitsbehörden gerechnet werden. «Die touristische Infrastruktur der Insel ist im übrigen derzeit nicht betroffen.»

Einen Anlass für eine Reisewarnung für Spanien sieht das Auswärtige Amt aber nicht. In den Reisehinweisen des Ministeriums wird schon seit längerem auf die Gefährdung durch ETA-Anschläge verwiesen. Wörtlich heißt es dort: «Auch in jüngster Zeit kam es immer wieder zu Anschlägen und Anschlagsversuchen der baskischen Terrororganisation ETA. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen.»

Bürgerservice des Auswärtigen Amtes
Telefon: 03018/172000
Mo-Do 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Fr 08.30 - 15 Uhr
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10.08.2009 | Palma de Mallorca/Madrid (dpa)

Polizei jetzt sicher: Vier Bomben auf Mallorca

Die baskische Terror-Organisation ETA hat am Sonntag auf Mallorca offensichtlich nicht drei, sondern vier Bomben gezündet.

Wie am Montag aus Polizeikreisen verlautete, deutete alles darauf hin, dass eine Explosion in einem Lokal im Zentrum der Inselhauptstadt Palma ebenfalls von der ETA ausgelöst worden war. Die Detonation war zunächst als eine Gasexplosion und ein Unglücksfall eingestuft worden.

Die Explosion in der Gaststätte hatte sich eine halbe Stunde nach einer telefonischen Warnung der ETA ereignet. Die Terroristen hatten in mehreren konfusen und schwer verständlichen Anrufen vor mehreren Sprengsätzen gewarnt. Später detonierten noch drei weitere Bomben. Menschen wurden bei der Anschlagsserie nicht verletzt.

Der Anschlag auf die Gaststätte deutet darauf hin, dass die Terroristen die Bomben schon vor mehreren Tagen deponiert und mit Zeitzündern zur Explosion gebracht hatten. Das betroffene Lokal war nämlich seit Freitag geschlossen gewesen.

Von den Terroristen fehlt noch jede Spur. Die Ermittler tappen weitgehend im Dunkeln. Sie gehen nach Angaben der Zeitung «El País» grundsätzlich davon aus, dass sich zwei Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA noch auf Mallorca aufhalten.

Allerdings schloss die Polizei auch nicht völlig aus, dass die Bombenleger die Sprengsätze bereits vor Tagen gelegt und die Insel längst verlassen haben könnten. In dieser Frage erhofften die Ermittler sich nähere Aufschlüsse von der Analyse der Zeitzünder, die die Sprengsätze zur Explosion gebracht hatten.

Die ETA hatte in Palma Angst und Schrecken verbreitet. Die Bomben hatten aber nur eine geringe Sprengkraft und richteten kaum nennenswerte Schäden an. Menschen wurden nicht verletzt.

Unklar ist, ob es sich bei den Bombenlegern um dieselben Terroristen handelte, die am 30. Juli im mallorquinischen Badeort Palmanova zwei Polizisten ermordet hatten. Der Generaldirektor der spanischen Polizei und der paramilitärischen Guardia Civil (Zivilgarde), Francisco Javier Velázquez, erörterte auf einem «Gipfeltreffen» mit den Chefs der verschiedenen Polizei-Einheiten das weitere Vorgehen. Die Sicherheitskräfte verschärften die Kontrollen auf Mallorca, die nach dem Mordattentat auf die Polizisten eingerichtet worden waren. Alle ankommenden und abreisenden Besucher werden nach Angaben des Präfekten Ramón Socías identifiziert.

Die Anschlagsserie löst in der politischen Führung Spaniens eine gewisse Überraschung und Ratlosigkeit aus. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero, der auf der Kanaren-Insel Lanzarote Urlaub macht, hüllte sich zunächst in Schweigen. König Juan Carlos, der seine Ferien auf Mallorca verbringt, erklärte nach Angaben des Königshauses: «Dieser Bande von Mördern und Verbrechern wird es nicht gelingen, das demokratische Leben in Spanien oder die Normalität auf der Insel zu beeinträchtigen.»

Der Regierungschef der Balearen, Francesc Antich, rief Einheimische und Urlauber dazu auf, die Ruhe zu bewahren. «Wir werden nicht zulassen, dass die Terroristen unser Leben verändern», sagte er. Der Regierungschef kam mit dem spanischen Staatssekretär für Tourismus, Joan Mesquida, zusammen, um die Auswirkungen der Anschläge auf die Reisebranche zu erörtern.

Der Reiseveranstalter TUI rechnet nach eigenen Angaben nicht damit, dass die Buchungszahlen für Mallorca nun einbrechen. Nach den Anschlägen vom Sonntag habe es bislang noch keine Anruferwelle von Kunden gegeben, die ihre schon gebuchte Reise stornierten wollten, sagte eine TUI-Sprecherin in Hannover. Es sei auch nicht wahrscheinlich, dass das noch passiert.

 


10.08.2009 | Palma de Mallorca/Madrid (dpa)

Keine Spur von ETA-Bombenlegern auf Mallorca

Einen Tag nach der Serie von ETA-Bombenanschlägen auf Mallorca fehlt auf der spanischen Ferieninsel von den Terroristen noch jede Spur. Die Ermittler tappen noch weitgehend im Dunkeln.

Sie gehen nach Angaben der Zeitung «El País» grundsätzlich davon aus, dass sich zwei Terroristen der baskischen Untergrundorganisation ETA noch auf Mallorca aufhalten.

Allerdings schloss die Polizei auch nicht völlig aus, dass die Bombenleger die Sprengsätze bereits vor Tagen gelegt und die Insel längst verlassen haben könnten. In dieser Frage erhofften die Ermittler sich nähere Aufschlüsse von der Analyse der Zeitzünder, die die Sprengsätze zur Explosion gebracht hatten.

Die ETA hatte am Sonntag in Palma drei Sprengsätze gezündet und damit Angst und Schrecken in der Inselhauptstadt verbreitet. Die drei Bomben hatten nur eine geringe Sprengkraft und richteten kaum nennenswerte Schäden an. Menschen wurden nicht verletzt. Zwei Bomben explodierten in Restaurants im Strandviertel Portixol, eine dritte in einem Einkaufszentrum in der Innenstadt von Palma. Alle drei Sprengsätze waren in Damen-Toiletten deponiert. Dies deutete nach Ansicht der Ermittler darauf hin, dass wenigstens einer der Bombenleger eine Frau war.

Unklar war auch, ob es sich bei den Bombenlegern um dieselben Terroristen handelte, die am 30. Juli im mallorquinischen Badeort Palmanova zwei Polizisten ermordet hatten. Der Generaldirektor der spanischen Polizei und der paramilitärischen Guardia Civil (Zivilgarde), Francisco Javier Velázquez, erörterte auf einem «Gipfeltreffen» mit den Chefs der verschiedenen Polizei-Einheiten das weitere Vorgehen. Die Sicherheitskräfte verschärften die Kontrollen auf Mallorca, die nach dem Mordattentat auf die Polizisten eingerichtet worden waren. Alle ankommenden und abreisenden Besucher werden nach Angaben des Präfekten Ramón Socías identifiziert.

Die Anschlagsserie löst in der politischen Führung Spaniens eine gewisse Überraschung und Ratlosigkeit aus. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero, der auf der Kanaren-Insel Lanzarote Urlaub macht, hüllte sich zunächst in Schweigen. König Juan Carlos, der seine Ferien auf Mallorca verbringt, erklärte nach Angaben des Königshauses: «Dieser Bande von Mördern und Verbrechern wird es nicht gelingen, das demokratische Leben in Spanien oder die Normalität auf der Insel zu beeinträchtigen.»

Der Regierungschef der Balearen, Francesc Antich, rief Einheimische und Urlauber dazu auf, die Ruhe zu bewahren. «Wir werden nicht zulassen, dass die Terroristen unser Leben verändern», sagte er. Der Regierungschef kam mit dem spanischen Staatssekretär für Tourismus, Joan Mesquida, zusammen, um die Auswirkungen der Anschläge auf die Reisebranche zu erörtern.

Der Reiseveranstalter TUI rechnet nach eigenen Angaben nicht damit, dass die Buchungszahlen für Mallorca nun einbrechen. Nach den Anschlägen vom Sonntag habe es bislang noch keine Anruferwelle von Kunden gegeben, die ihre schon gebuchte Reise stornierten wollten, sagte eine TUI-Sprecherin in Hannover. Es sei auch nicht wahrscheinlich, dass das noch passiert.


 

10.08.2009 | Palma de Mallorca (dpa)

Spanier verurteilen neue ETA-Anschläge

Die politischen Kräfte in Spanien haben die Bombenanschläge der baskischen Terrororganisation ETA auf der Ferieninsel Mallorca einhellig verurteilt.

König Juan Carlos erklärte in der Nacht zum Montag: «Dieser Bande von Mördern und Verbrechern wird es nicht gelingen, das demokratische Leben in Spanien oder die Normalität auf der Insel zu beeinträchtigen.» Die großen politischen Parteien in Spanien verurteilten ebenfalls die Anschläge.

Die ETA hatte zehn Tage nach dem Mordattentat auf zwei Polizisten drei Sprengsätze auf Mallorca zur Explosion gebracht. Die Bomben waren von geringer Sprengkraft und richteten kaum Schäden an. Menschen wurden nicht verletzt. Zwei Sprengsätze detonierten in Restaurants am Rande der Inselhauptstadt Palma. Eine dritte Bombe explodierte in einem unterirdischen Einkaufszentrum in der Innenstadt von Palma.

Wie der Präfekt auf den Balearen, Ramón Socías, mitteilte, ermittelte die Polizei auch die Hintergründe einer vierten Detonation in einer Gaststätte. Diese war zunächst auf eine Gasexplosion zurückgeführt worden. Es galt jedoch nicht als ausgeschlossen, dass auch in diesem Fall ein von der ETA gelegter Sprengsatz detoniert war. Die ETA hatte in mehreren Anrufen vor den Bomben gewarnt. Nach Angaben der Behörden kamen die telefonischen Warnungen aus Frankreich. Sie seien jedoch so wirr gewesen, dass die betroffenen Lokale nicht in jedem Fall rechtzeitig geräumt werden konnten, hieß es.

 

Das Auswärtige Amt in Berlin riet Urlaubern zu Vorsicht auf der Balearen-Insel. «Reisende werden gebeten, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und sich umsichtig zu verhalten, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden», heißt es in dem am Sonntag aktualisierten Reisehinweisen für Spanien. Experten rechnen allerdings kurzfristig nicht mit großen Auswirkungen auf die Reiselust der Deutschen. Auch nach einem ersten ETA-Anschlag auf Mallorca, bei dem am 30. Juli zwei Polizisten getötet worden waren, war der Besucherstrom nicht abgerissen.

Obwohl bei den Anschlägen keine größeren Schäden entstanden, bedeuteten sie einen Schock für den Tourismus auf Mallorca. Allerdings glauben Experten nicht, dass die Reisebranche kurzfristige Einbußen fürchten muss. «Ich denke, das (die Anschläge) allein wird jetzt noch nicht dazu führen, dass morgen der Buchungsstrom nach Mallorca abbricht», sagte Karl Born, Professor für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Harz in Wernigerode, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Anders wäre es jedoch, «wenn die Balearen-Insel jetzt ein ganz neues Aktionsziel der ETA sein sollte, dann wird es irgendwann auch nicht ohne Auswirkungen bleiben».

Nach dem Bombenanschlag der ETA am 30. Juli gegen zwei Polizisten auf Mallorca hatten die Sicherheitskräfte die größte Fahndungsaktion in der Insel Mallorcas gestartet. Sie riegelten die Insel zeitweise hermetisch ab. Bis heute werden Reisende kontrolliert. Allerdings konnte die Polizei keine heiße Spur der Terroristen ausmachen. Sie konnte auch nicht ermitteln, ob die Attentäter sich noch auf Mallorca aufhielten oder ob sie die Insel bereits verlassen hatten. Nach Angaben der Behörden war auch unklar, ob die Bombenleger dieselben Terroristen waren, die auch die Polizeibeamten ermordet hatten.


09.08.2009 | Palma de Mallorca (dpa)

Neue Bombenanschläge der ETA auf Mallorca

Neuer Schock für die Urlauber auf Mallorca: Zehn Tage nach dem Mordattentat auf zwei Polizisten hat die baskische Terrororganisation ETA neue Bombenanschläge auf der spanischen Ferieninsel verübt. In der Hauptstadt Palma explodierten am Sonntag drei Sprengsätze.

Wie die Polizei mitteilte, wurde niemand verletzt. Es entstand nur geringer Sachschaden. Vor den Detonationen hatte ein Anrufer im Namen der ETA eine telefonische Warnung durchgegeben. Sicherheitskräfte räumten die betroffenen Gebäude.

Das Auswärtige Amt in Berlin riet Urlaubern zu Vorsicht auf der Insel. «Reisende werden gebeten, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und sich umsichtig zu verhalten, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden», heißt es in dem am Sonntag aktualisierten Reisehinweisen für Spanien. Experten rechnen allerdings kurzfristig nicht mit großen Auswirkungen auf die Reiselust der Deutschen. Auch nach einem ersten ETA-Anschlag auf Mallorca, bei dem am 30. Juli zwei Polizisten getötet worden waren, war der Besucherstrom nicht abgerissen.

Die beiden ersten Bomben detonierten am Sonntag in Portixol, einer Urlauberhochburg am Rande von Palma. Sie hatten nur geringe Sprengkraft und richteten kaum nennenswerte Schäden an. Der erste Sprengsatz explodierte in einem Szene-Restaurant. Er war in einem Rucksack deponiert, den die Terroristen in der Damen-Toilette des Lokals versteckt hatten. Das Lokal liegt auf dem Weg zwischen der Innenstadt von Palma und dem Flughafen von Mallorca. Nicht weit davon entfernt befinden sich der See- und der Jacht-Hafen von Palma.

Etwa zwei Stunden später explodierte in einem anderen Restaurant in etwa 500 Meter Entfernung eine zweite Bombe. Der dritte Sprengsatz ging am Abend in der Innenstadt von Palma in einem unterirdischen Einkaufszentrum unterhalb des Platzes Plaza Mayor hoch.

Obwohl bei den Anschlägen keine größeren Schäden entstanden, bedeuteten sie einen Schock für den Tourismus auf Mallorca. Allerdings glauben Experten nicht, dass die Reisebranche kurzfristige Einbußen fürchten muss. «Ich denke, das (die Anschläge) allein wird jetzt noch nicht dazu führen, dass morgen der Buchungsstrom nach Mallorca abbricht», sagte Karl Born, Professor für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Harz in Wernigerode, der dpa. Anders wäre es jedoch, «wenn die Balearen-Insel jetzt ein ganz neues Aktionsziel der ETA sein sollte, dann wird es irgendwann auch nicht ohne Auswirkungen bleiben».

Viel hänge auch von der Reaktion der Behörden ab. So habe beim ersten Anschlag vor zehn Tagen vor allem die Sperrung des Flughafens die Urlauber verunsichert, meinte Born. Dabei hatten ETA-Terroristen in der Urlauberhochburg Palmanova zwei Polizisten mit einer Bombe getötet. Wenige Stunden vor den neuen Anschlägen hatte die ETA sich in einem Kommuniqué zu dem Mordattentat auf die Beamten bekannt.

Die Sicherheitskräfte hatten nach dem Tod der Polizisten die größte Fahndungsaktion in der Geschichte Mallorcas gestartet. Sie riegelten die Insel zeitweise hermetisch ab. Bis heute werden Reisende kontrolliert. Allerdings konnte die Polizei keine heiße Spur der Terroristen ausmachen. Sie konnte auch nicht ermitteln, ob die Attentäter sich noch auf Mallorca aufhielten oder ob sie die Insel bereits verlassen hatten.

Trotz der verschärften Sicherheitsvorkehrungen schlug die ETA nun erneut zu. In ihrem Bekennerschreiben, das die baskische Zeitung «Gara» am Sonntag veröffentlichte, hatte die ETA mit weiteren Terroranschlägen gedroht. «Spaniens Politik der gewaltsamen Unterdrückung beantworten wir mit Waffengewalt», heißt es in dem Schreiben. Die ETA bekannte sich nicht nur zum Mord vom 30. Juli an den Polizisten, sondern auch zu einem Anschlag mit einer Autobombe auf eine Polizeikaserne in der nordspanischen Stadt Burgos. Dabei waren am 29. Juli 65 Menschen verletzt worden.

Auch der Mord an einem Polizei-Inspektor am 19. Juni in Arrigorriaga im Baskenland und ein Bombenanschlag am 10. Juli auf das Parteibüro der Sozialisten in Durango (bei Bilbao) gingen nach dem Schreiben auf das Konto der ETA. Die Strategie der spanischen Regierung, die ETA mit polizeilichen Mitteln zu besiegen, sei gescheitert, heißt es in dem Kommuniqué.


10.08.2009|Hamburg (dpa)

Chronologie: Blutige Terroranschläge der ETA

Immer wieder hat sich die baskische Separatistenorganisation ETA zu blutigen Anschlägen bekannt. Fälle aus neuerer Zeit:

30. Juli 2009: In der mallorquinischen Touristenhochburg Palmanova werden zwei Beamte der paramilitärischen Guardia Civil mit einer Bombe getötet.

29. Juli 2009: Im nordspanischen Burgos werden 65 Menschen bei einem Anschlag auf eine Polizeikaserne verletzt.

19. Juni 2009: Bei einem Bombenanschlag auf einem Parkplatz nahe Bilbao wird ein Polizeiinspektor getötet.

14. Mai 2008: Vor einer Polizeikaserne nahe der baskischen Hauptstadt Vitoria explodiert eine Autobombe. Ein 41-jähriger Polizist stirbt.

7. März 2008: Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Spanien erschießen mutmaßliche ETA-Terroristen einen früheren Politiker der regierenden Sozialisten.

1. Dezember 2007: Im südfranzösischen Capbreton erschießen ETA- Terroristen zwei spanische Polizisten. Die beiden Männer der Guardia Civil waren zur Aufklärung des ETA-Rückzugsgebiets in Frankreich eingesetzt.

30. Dezember 2006: Bei einem Bombenanschlag auf dem Madrider Flughafen Barajas kommen zwei Menschen ums Leben. Durch die Wucht der Explosion stürzen mehrere Parkdecks ein.

6. Dezember 2004: In sieben spanischen Städten explodieren fast zeitgleich Bomben, die allerdings nur geringe Sprengkraft haben. 13 Menschen werden leicht verletzt.

22. Juli 2003: Bei Bombenanschlägen auf zwei Urlauber-Hotels an der Costa Blanca werden 13 Menschen verletzt, darunter ein Deutscher.

30. Mai 2003: Eine Bombe detoniert unter einem Polizeifahrzeug. Zwei Menschen kommen ums Leben, sechs werden verletzt.

4. August 2002: Im ostspanischen Badeort Santa Pola detoniert eine Autobombe der ETA und tötet zwei Menschen.

17. März 2001: Bei der Explosion einer Autobombe im spanischen Urlaubsort Rosas kommt ein Polizist ums Leben.

21. November 2000: In Barcelona töten mutmaßliche ETA-Terroristen den früheren sozialistischen Gesundheitsminister Ernest Lluch (63) mit zwei Kopfschüssen.

30. Oktober 2000: Mutmaßliche ETA-Mitglieder töten mit einer Autobombe in Madrid einen hohen spanischen Richter und zwei Begleiter. Fast 70 Anwohner und Passanten werden verletzt.

21. September 2000: Mutmaßliche ETA-Terroristen erschießen bei Barcelona den konservativen Kommunalpolitiker Jose Luis Ruiz Casado. 7. Mai 2000: Im Baskenland erschießt die Untergrundorganisation einen Journalisten der Zeitung «El Mundo».

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