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  • Mallorca - Anschläge

DEUTSCHLAND/WELT

 

11.08.2009

Mallorca  - nach der Anschlagsserie

Auswärtiges Amt rät weiterhin zu umsichtigem Verhalten auf Mallorca

 

Nach den jüngsten Terroranschlägen auf Mallorca rät das Auswärtige Amt in Berlin Urlaubern zu Vorsicht auf der Insel.

«Reisende werden gebeten, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten und sich umsichtig zu verhalten, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden», heißt es in den am Sonntag aktualisierten Reisehinweisen für Spanien. Es müsse erneut mit Behinderungen durch Maßnahmen der spanischen Sicherheitsbehörden gerechnet werden. «Die touristische Infrastruktur der Insel ist im übrigen derzeit nicht betroffen.»

Einen Anlass für eine Reisewarnung für Spanien sieht das Auswärtige Amt aber nicht. In den Reisehinweisen des Ministeriums wird schon seit längerem auf die Gefährdung durch ETA-Anschläge verwiesen. Wörtlich heißt es dort: «Auch in jüngster Zeit kam es immer wieder zu Anschlägen und Anschlagsversuchen der baskischen Terrororganisation ETA. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen.»

Bürgerservice des Auswärtigen Amtes
Telefon: 03018/172000  Mo-Do 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr | Fr 08.30 - 15 Uhr
Zur Interseite des Auswärten Amtes...»

 


11.08.2009 | Palma de Mallorca (dpa)

Keine Spur von Bombenlegern auf Mallorca

Bei der Fahndung nach den ETA-Bombenlegern von Mallorca verfolgen die spanischen Ermittler keine heiße Spur. Es herrscht weiter Unklarheit darüber, ob die Terroristen sich noch auf Mallorca versteckt halten oder die Insel längst verlassen haben.

Zwei Tage nach den Anschlagsserie der baskischen Untergrundorganisation in Palma de Mallorca gehen die Fahnder nach Presseberichten von mehreren Hypothesen aus. Eine besteht darin, dass die Bombenleger die mit Zeitzündern versehenen Sprengsätze schon vor mehreren Wochen deponiert haben und längst von Mallorca verschwunden sein könnten. Als möglich galt auch, dass die Terroristen am Sonntag in dem - von den Bombenexplosionen ausgelösten - Chaos mit einem Boot von der Insel geflüchtet sind.

Schließlich schlossen die Ermittler auch nicht aus, dass die Bombenleger sich noch auf Mallorca versteckt halten. In der Inselhauptstadt Palma waren am Sonntag vier Sprengsätze detoniert. Dabei entstanden nur geringe Schäden. Menschen wurden nicht verletzt.

 

Mehr Informationen finden Sie hier...»

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