DEUTSCHLAND/WELT
12.08.2009

12.08.2009
GSG 9 Einsatz in Berlin:
Mafia wollte laut Zeitungsbericht Berliner Sparkasse überfallen
Der Einsatz der Eliteeinheit GSG 9 in Kreuzberg ist schon anderthalb Wochen her, doch jetzt wurden die Hintergründe bekannt. Wie die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf Sicherheitskreise in der Ausgabe vom Mittwoch, dem 12. August 20090, berichtet, wollte eine achtköpfige Bande aus Italien offenbar ihren bislang größten Coup mit dem Überfall auf eine Bank landen. Doch in einer Blitzaktion
überwältigten die Beamten der Spezialeinheit der Bundespolizei die Bandenmitglieder. So konnten sie den möglichen Überfall auf die Filiale der Berliner Sparkasse an der Muskauer Straße vereiteln.
Nach Informationen der Berliner Morgenpost sollen die offenbar der italienischen Mafia angehörenden acht Männer im Juli beschlossen haben, in Deutschland einen Raubüberfall zu begehen. Da fünf
Mitglieder der Gruppe ihren Wohnsitz in Berlin hatten, wurde wahrscheinlich die Stadt als möglicher Tatort ausgewählt. Die Planung, so die Zeitung, war offenbar abgeschlossen und der Zeitpunkt des Überfalls soll nach den Erkenntnissen der Ermittler des Bundeskriminalamtes unmittelbar bevorgestanden haben.
Die Elitepolizisten, die zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerster Gewaltkriminalität eingesetzt werden, stürmten dann am 31. Juli gegen 18.20 Uhr eine Wohnung an der Eisenbahnstraße, berichtet die Zeitung. Bei der Festnahme der Männer fanden die Beamten schussbereite Waffen und Munition sowie Perücken. Nach Information der Zeitung belegen Abhörprotokolle von Telefonaten der Bande, dass die Männer ihren Coup mit äußerster Professionalität durchführen wollten.




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