DEUTSCHLAND/WELT

MERKEL gegen STEINMEIER – Das Finale im Radio
Unter dem Titel „Merkel gegen Steinmeier – Das Finale im Radio“ hat 105'5 Spreeradio eine Woche vor der Bundestagswahl jeweils halbstündige Interviews mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Frank Walter Steinmeier (SPD) ausgestrahlt...

Bundeskanzlerin Merkel im Interview:
„Umfragen besser als vor vier Jahren“ / „Wir sind ermutigt“
Endspurt im Wahlkampf. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in den aktuellen Umfragewerten eine Ermutigung. Die Zahlen seien „besser als vor der Bundestagswahl vor vier Jahren und es gibt weiter keine Mehrheit für Rot-Rot-Grün“, so Merkel in der Sendung „Merkel gegen Steinmeier – Das Finale im Radio“.
Den als langweilig und blutleer kritisierten Wahlkampf bezeichnete Merkel als „den Zeiten angemessen“. Angesichts der Wirtschaftskrise wollten die Menschen in Deutschland keine unsachlichen Auseinandersetzungen.
Merkel sprach sich im Gespräch mit Marc Weiß gegen den Neubau von Kernkraftwerken aus: „Mit uns wird es keinen Neubau von Kernkraftwerken geben“. Kohlekraftwerke hingegen seien unverzichtbar, da die Stromerzeugung ein Arbeitsmarktfaktor sei und Deutschland auf Unabhängigkeit bei der Energieversorgung bedacht sein müsse.

Kanzlerkandidat Steinmeier im Interview:
Kein Dissens mit Steinbrück / Ziel möglichst starke SPD
Endspurt im Wahlkampf. Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier (SPD) hat betont, dass es keinen Dissens mit Finanzminister Peer Steinbrück gäbe. Angesprochen auf Steinbrücks Aussagen zu einer möglichen Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl, sagte Steinmeier, er und Steinbrück „seien nicht auseinander“. Das gemeinsame Ziel sei eine möglichst starke SPD.
Steinmeier sprach sich im Gespräch mit Marc Weiß zudem erneut klar für einen stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie aus. Kohle- und Gaskraftwerke seien jedoch angesichts des Energiebedarfs der deutschen Industrie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verzichtbar.

Portrait Marc Weiß
Erste Erfahrungen in den Medien sammelte Marc Weiß 1992 im Printbereich. Als freier Mitarbeiter schrieb er neben seinem Studium der Kommunikationswissenschaften für die Zeitungen stadt-panorama Duisburg und die Lokalnachrichten Moers. Im Rahmen einer Hospitanz beim NDR in Hamburg bekam er darüber hinaus auch Einblicke in die Programmgruppe Fernsehen. Dann entdeckte er aber seine Leidenschaft für das akustische Medium: Seine Radiokarriere begann der heute 39-Jährige 1994 als freier Mitarbeiter für private Stationen wie Radio Duisburg und radio NRW sowie für das öffentlich-rechtliche 1Live.
Im Jahr 2000 startete Marc Weiß sein Hörfunk-Volontariat bei radio NRW in Oberhausen. Nach erfolgreicher Beendigung seiner Radio-Ausbildung arbeitete er dort weiter als Redakteur im Magazin- und Nachrichtenbereich. Neben redaktionellen Aufgaben übernahm der gebürtige Duisburger auch die Rolle des News-Anchors sowie die Moderation verschiedener Sendungen wie z.B. der Mittagsshow „Infothek“. Im Jahr 2003 wurde Marc Weiß dann Nachrichtenchef im Oberhausener Funkhaus.
Im Rahmen seiner langjährigen Redaktions- und Moderationstätigkeit ist Marc Weiß, der 2002 mit dem Axel-Springer-Preis für den Bereich Hörfunk ausgezeichnet wurde, zu einem gefragten und sehr erfahrenen Interviewpartner für zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Sport geworden. Im Rahmen von Bundestags- und Landtagswahlen führte er Vieraugen-Gespräche mit Politgrößen wie z.B. Angela Merkel, Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Joschka Fischer, Jürgen Rüttgers, Claudia Roth, Bärbel Höhn und Edmund Stoiber.




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