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DEUTSCHLAND/WELT

 

08.10.2009 | Essen/Bielefeld (dpa)

Regenfälle überfluten Straßen in NRW

Nach den heftigen Regenfällen in der Nacht zum Donnerstag im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen haben die am stärksten betroffenen Städte Essen, Oberhausen, Bielefeld und Lemgo am Morgen Entwarnung gemeldet.

Die meisten Straßen seien wieder frei, sagte ein Polizeisprecher in Essen. Dort hatte es 45 Polizei- und 50 Feuerwehreinsätze gegeben. Nur vereinzelt seien jetzt noch Gullys verstopft, die die Wassermassen der Nacht nicht hatten aufnehmen können.

Gewitter mit Starkregen hatten am späten Mittwochabend in den Gebieten zu massiven Überschwemmungen geführt. Straßen und Autobahnen wurden überflutet, Tunnel und Senken liefen voll. Der Schwerpunkt des Unwetters lag über dem Ruhrgebiet und Ostwestfalen.

Wegen Aquaplaning und Sichtbehinderungen war es auf der A 2 und der A 30 zu Unfällen gekommen. Eine Frau erlitt dabei leichte Verletzungen. In Bielefeld rutschte ein aufgeweichtes Ackerstück auf eine Landstraße, ein vorbeifahrendes Auto schlitterte in einen Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. In Essen fiel in mehreren nördlichen Stadtteilen für wenige Minuten der Strom aus, nachdem der Blitz in ein Umspannwerk eingeschlagen war.

Die Wassermassen überschwemmten zwei Autobahnen in Duisburg und Oberhausen, die an diesen Stellen vorübergehend gesperrt wurden. Auch die A 40 zwischen Duisburg und Essen und die A 3 im Bereich Oberhausen wurden an einigen Stellen überflutet. Mehrere Fahrzeuge blieben auf den Fahrbahnen stehen, weil der Motor wegen des Wassers versagt hatte. Die Sperrungen wurden inzwischen aufgehoben.

Am Morgen waren die Aufräumarbeiten im vollen Gange. In Bielefeld und Lemgo (Kreis Lippe) befreiten die Feuerwehren zahlreiche vollgelaufene Keller von Schlamm und Geröll.

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