DEUTSCHLAND/WELT

20.11.2009 | Genf/Hamburg (dpa)
«Urknallmaschine» soll nach Reparatur wieder angeschaltet werden
Nach monatelangen Reparaturen soll die größte Forschungsmaschine der Welt, der Teilchenbeschleuniger LHC, an diesem Wochenende wieder angeschaltet worden. Die Ingenieure versuchten, den ersten Teilchenstrahl wieder durch den 27 Kilometer langen Ringbeschleuniger zirkulieren zu lassen, meldete das europäische Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf am Freitag.
Mit der rund drei Milliarden Euro teuren Anlage wollen die Physiker dem Urknall so nahe kommen wie nie zuvor und fundamentale Erkenntnisse über die Natur gewinnen. Der «Large Hadron Collider» (LHC) war am 10. September 2008 mit einem Bilderbuchstart in Betrieb gegangen. Neun Tage später legte eine schwere Panne im Kühlsystem den Beschleuniger jedoch lahm. Die Reparaturarbeiten dauerten mehr als ein Jahr.
Vor wenigen Tagen war nach CERN-Angaben der erste Strahl wieder eine halbe Runde durch den Ringtunnel geflogen. Im Regelbetrieb soll der LHC nahezu lichtschnelle Atomkerne bei bislang unerreichten Energien kollidieren lassen. In den Trümmern der Teilchencrashs wollen die Forscher nach bislang unbekannten Teilchen und neuen physikalischen Gesetzen suchen.
Internet: www.cern.ch

Sekunde Null. Das Urknall-Experiment
von Rolf Froböse
Seiten: 156 (Broschiert)
ISBN: 978-3837053142
Verlag: Books on Demand
www.bod.de
Erscheinung: 12. Juni 2009
Preis: 16,90 Euro
Am 22. Dezember 2015 wird der Physiker Kai Schillig erdrosselt in seiner Berliner Wohnung aufgefunden. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge könnte es sich bei den Mördern um Auftragskiller gehandelt haben, doch über die Hintermänner der Tat und deren Motive herrscht zunächst Rätselraten. Allerdings weiß man, dass sich Kai in seiner Freizeit als engagierter Blogger betätigt und immer wieder auf Gefahren und Missstände in der Forschung aufmerksam gemacht hat.
Eine geheimnisvolle Spur führt ins europäische Forschungszentrum CERN in Genf zu dem karrieresüchtigen Projektleiter Eric Stein und seinem skrupellosen Helfer Boris Bogdanow. Da andere Wissenschaftler mit Hilfe des gigantischen Teilchenbeschleunigers LHC seit Jahren vergeblich versuchten, das Geheimnis des Urknalls zu ergründen, will Stein endlich Ergebnisse sehen und manipuliert unter Missachtung aller Sicherheitsbestimmungen die Versuchsbedingungen.
Doch anstelle des erhofften nobelpreisverdächtigen „Gottesteilchens“, dessen Nachweis ein fundamentales Rätsel des Universums lösen würde, sehen sich die Beteiligten mit einem die Existenz der Erde bedrohenden Schwarzen Loch konfrontiert, das unaufhörlich wächst. Nun wird auch die NASA eingeschaltet. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...




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