DEUTSCHLAND/WELT


"The King's Speech" ist der beste Film des Jahres!
Das Werk von Regisseur Tom Hooper wurde in der Nacht zum Montag in Hollywood mit dem wichtigsten Filmpreis der Welt ausgezeichnet und erhielt insgesamt vier Oscars. Weitere Preise gab es für die beste Regie, für das beste Original-Drehbuch und für Hauptdarsteller Colin Firth. Er spielt in "The King's Speech" den stotternden englischen König George VI., den Vater von Königin Elizabeth. Der Schauspieler war schon im Vorfeld als großer Favorit gehandelt worden.
David Fincher, der als Regisseur für "The Social Network" nominiert war, ging leer aus. Der Facebook-Film durfte sich dennoch über drei Oscars freuen und wurde für Schnitt, Musik und das adaptiertes Drehbuch ausgezeichnet.

Natalie Portman hat den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Die 29-Jährige wurde in Hollywood für ihre Leistung in dem Ballett-Thriller "Black Swan" ausgezeichnet. Sie galt als Favoritin für die Trophäe. Die hochschwangere Portman nahm den Preis sichtlich gerührt entgegen.
Der Thriller "Inception" hat am Oscar-Abend vier Trophäen gewonnen. Das Werk von Regisseur Christopher Nolan wurde in Hollywood in den weniger wichtigen Kategorien wie beste Kamera und Spezialeffekte ausgezeichnet.

Die deutschen Nominierten gingen in der Nacht zum Montag dagegen leer aus. Der in Frankfurt geborene Komponist Hans Zimmer war für seine Musik zu "Inception" nominiert, gewann aber nicht. Auch die deutschen Trickfilmer Jakob Schuh und Max Lang bekamen keine Auszeichnung. Die Filmemacher aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg hatten mit ihrem Werk "Der Grüffelo" Chancen in der Kategorie bester animierter Kurzfilm gehabt.
Die Preise für die besten Nebendarsteller gingen an die Schauspieler aus dem Boxer-Drama "The Fighter". Der 37-jährige Brite Christian Bale bekam eine der begehrten goldenen Statuen, genauso wie seine Filmpartnerin Melissa Leo.
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