DEUTSCHLAND/WELT

07.03.2010 | Hamburg (dpa)
Vier Tote bei Unfällen auf glatten Straßen
Bei Verkehrsunfällen sind in der Nacht zum Sonntag mindestens vier Menschen getötet und mehrere teils lebensgefährlich verletzt worden. Am frühen Sonntagmorgen warnte der Deutsche Wetterdienst weiter vor Glätte in weiten Teilen Deutschlands.
In Mecklenburg-Vorpommern kam am Samstagabend ein voll besetztes Auto von der eisglatten Straße ab und prallte gegen einen Baum. Ein 40 Jahre alter Mann und eine 64 Jahre alte Frau wurden nach Polizeiangaben bei dem Unfall getötet. Drei weiteren Insassen des Wagens wurden schwer verletzt.
Zwei Männer im Alter von 26 und 31 Jahren starben in Bayern, als sie mit ihrem Wagen bei Glätte in den Gegenverkehr gerieten und dort mit einem Auto zusammengeprallten, teilte die Polizei in Bayreuth mit. Der Beifahrer wurde aus dem Wagen geschleudert, der Fahrer eingeklemmt. Beide starben noch am Unfallort. Der Fahrer des entgegenkommenden Wagens verletzte sich leicht.

In Niedersachsen wurde ein 24-Jähriger lebensgefährlich verletzt, als er mit seinem Auto von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte.
Bereits am Samstagnachmittag war zudem ein Mann in der Oberpfalz getötet und fünf weitere Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden, als ein Mann die Kontrolle über seinen Kleinlaster verlor und in den Gegenverkehr geriet. Auf der Autobahn 93 waren nördlich von Regensburg 17 Menschen bei einer Massenkarambolage teils schwer verletzt worden. 43 Autos und drei Lastwagen wurden dabei beschädigt.
Die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst warnten am frühen Sonntagmorgen vor «markantem Wetter» in weiten Teilen Deutschlands. Dieses umfasse vor allem Glätte, im Süden auch Schneeschauer und bei starken Windböen gebietsweise Schneeverwehungen.




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