DEUTSCHLAND/WELT
26.02.2009

26.02.2009 | Berlin (dpa)
Ver.di-Warnstreiks bei Berliner Bäderbetrieben und der Telekom
Mit Warnstreiks in Berlin will die Gewerkschaft ver.di heute gleich in zwei Tarifauseinandersetzungen
für ihre Forderungen kämpfen. Zum ganztägigen Ausstand aufgerufen sind zum einen rund 300 Beschäftigte der Bäderbetriebe. Besucher müssen sich daher auf Einschränkungen einstellen. Die Bäderbetriebe sind als einziges Berliner Unternehmen in die laufende Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder einbezogen.
Zum anderen haben etwa 1000 Beschäftigte der Deutschen Telekom am Donnerstagmorgen in Berlin und mehreren Standorten in Brandenburg einen ganztägigen Warnstreik begonnen. Damit soll im laufenden Tarifstreit Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di.
Vor der vierten Verhandlungsrunde heute in Siegburg bei Bonn gibt es auch bundesweit Warnstreiks. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 50 000 Tarifangestellten 8,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 220 Euro mehr pro Monat. Die Telekom bietet eine Erhöhung um drei Prozent vom 1. Januar 2009 an und von 2010 an um weitere 2,5 Prozent.
Berliner Bäder-Betriebe
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www.berlinerbaederbetriebe.de




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