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  • Kürzerer Wehrdienst

DEUTSCHLAND/WELT

 

17.03.2010 | Berlin (dpa)

Kürzerer Wehrdienst ab Oktober noch offen

 

Die geplante Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate bereits ab Oktober ist zwischen Familien- und Verteidigungsministerium noch nicht endgültig abgestimmt. Dies machte ein Sprecher des Familienministeriums am Mittwoch in Berlin deutlich.

 

Er erinnerte daran, dass Ministerin Kristina Schröder (CDU) mit einer freiwilligen Verlängerung des parallel neu zu regelnden Zivildienstes sympathisiere. Der Zivildienst muss geleistet werden, wenn der Wehrdienst verweigert wird.

 

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm ergänzte unter Bezug auf eine Gespräch mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Abstimmung komme auf Staatssekretärsebene sehr gut voran und könne wohl bald abgeschlossen werden. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, durch die Verkürzung des Wehrdienstes steige die Zahl der jährlich Grundwehrdienstleistenden von 40 000 auf beabsichtigte 50 000.

 

Der Sprecher argumentierte weiter, das Vorziehen habe vor allem methodische Gründe, «um den Übergang einigermaßen glatt über die Bühne zu bringen». Man wolle zeitlich möglichst wenig Überschneidung von Wehrpflichtigen mit neun beziehungsweise mit sechs Monaten erreichen, machte er deutlich.

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