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DEUTSCHLAND/WELT

 

06.04.2010 | Innsbruck/Pforzheim (dpa)

Vermisste Schneeschuh-Wanderer gerettet

 

Die vier in Tirol vermissten Schneeschuh-Wanderer aus Baden-Württemberg sind nach drei Tagen gerettet worden. Am Dienstagmorgen entdeckten Polizisten aus einem Hubschrauber die Bergwanderer auf 3500 Metern Höhe am Großvenediger.

 

Mit Lawinenschaufeln winkend machten sich die Männer bemerkbar. Sie wurden in Sicherheit gebracht und ärztlich behandelt. «Den vier Schneeschuh-Wanderern geht es den Umständen entsprechend gut», sagte der Einsatzleiter Siegfried Berger der Deutschen Presse-Agentur.

 

Unter den vier gefundenen Bergtouristen ist auch der Pforzheimer Baubürgermeister Alexander Uhlig (CDU). Die 40 bis 50 Jahre alten Männer aus Pforzheim, Böblingen und Tübingen waren am Samstag bei einer Wanderung im hochalpinen Gelände bei Prägraten an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg in einem Gebiet ohne Handy-Empfang unterwegs. Wegen schlechten Wetters bauten sie sich eine Schneehöhle und campierten unterhalb des Gipfels. Als sie am Nachmittag nicht wie verabredet zu einer Hütte kamen, verständigte ein dort wartender Freund die Bergrettung.

 

Bergretter hatten zunächst vermutet, die Männer könnten in eine Gletscherspalte gefallen sein oder sich bei schlechtem Wetter verirrt haben. Dies war jedoch nicht der Fall. Da die Männer gute Ausrüstung wie Biwak-Schlafsäcke dabei hatten, hatten die Retter die Hoffnung nicht aufgegeben, sie lebend zu finden.

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