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DEUTSCHLAND/WELT

 

Merkel in Kalifornien
Fotos
15.04.2010 | Los Angeles/San Francisco (dpa)

Merkel will Kalifornien als Tor nach Asien nutzen

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Beziehungen zu Kalifornien ausbauen und die Westküste Amerikas als Tor nach Asien nutzen. «Ich glaube, dass es wichtig ist, auch einmal die Westküste der USA zu besuchen und sich nicht immer an der Ostküste gleich wieder Europa zuzuwenden», sagte Merkel am späten Mittwochabend bei einem Treffen in Los Angeles mit dem Bürgermeister der Stadt, Antonio Villaraigosa. Zuletzt hatte mit Helmut Kohl (CDU) Anfang der 90er Jahre ein deutscher Kanzler Los Angeles besucht.

Am Donnerstagmorgen (MEZ) traf Merkel zum Abschluss ihrer viertägigen USA-Reise in San Francisco ein. An der nahe gelegenen Elite-Universität Stanford wollte sie eine Rede vor Studenten und Professoren halten und danach mit deutschen Unternehmern im Silicon Valley zusammenkommen. Dort sind tausende Software- und Elektronikfirmen angesiedelt.

Kalifornien - ein guter Partner

 

Merkel sagte, Kalifornien könne als achtgrößte Volkswirtschaft der Welt für Deutschland nicht nur ein guter Partner für Unternehmer, Wissenschaftler und Künstler sein, sondern auch ein Standort für Beziehungen nach Asien. «Hier wird global gedacht.» Kalifornien sei ein «offenes Land». Die Beziehungen zu Deutschland könnten die transatlantische Partnerschaft befördern. Das gelte nicht nur für Kooperationen in der Kultur und Filmindustrie, sondern ebenso bei Forschung und Wirtschaft. «Hier können wir unseren Beziehungen wirklich noch dramatisch ausbauen», meinte die Kanzlerin.

Merkel trifft Film - und Fernsehschaffende

 

Merkel traf sich in der Vier-Millionen-Menschen-Metropole Los Angeles in dem Gebäude der Getty-Stiftung hoch über der Stadt mit deutschen Schauspielern und Film- und Fernsehschaffenden - darunter Thomas Gottschalk, Désirée Nosbusch und Heidi Klum mit ihrem Mann, dem Sänger Seal. Entgegen ursprünglichen Plänen kamen die US-Stars Bruce Willis und Nicole Kidman nicht zum Empfang mit der Kanzlerin. Die Getty-Stiftung fördert unter anderem Künstler und Forscher. Anschließend besichtigte Merkel die Filmstudios Warner Bros.

 

Mehr über Angela Merkels USA Besuch lesen Sie hier...»

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